Mit dem TV Kalkum-Wittlaer marschierte Kai Gröger von der Bezirks- in die Oberliga Niederrhein. Der heutige Torwart des ETB Schwarz-Weiß Essen, der im Sommer seine Laufbahn beenden wird, war nicht nur dort der etatmäßige Elfmeterschütze. Und das kam so.

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ETB SW Essen: Darum hört Torwart Gröger im Sommer auf

Justus Heinisch
15. April 2020, 09:12 Uhr
Kai Gröger spielt derzeit beim ETB Schwarz-Weiß Essen. Foto: Thorsten Tillmann

Kai Gröger spielt derzeit beim ETB Schwarz-Weiß Essen. Foto: Thorsten Tillmann

Mit dem TV Kalkum-Wittlaer marschierte Kai Gröger von der Bezirks- in die Oberliga Niederrhein. Der heutige Torwart des ETB Schwarz-Weiß Essen, der im Sommer seine Laufbahn beenden wird, war nicht nur dort der etatmäßige Elfmeterschütze. Und das kam so.

Es lief die Schlussphase, Elfmeter. Keiner traute sich so wirklich zu schießen. Der eigentliche Schütze vergab zuvor und fühlte sich unsicher. Dann machte sich halt Gröger auf den Weg. Vom eigenen in den gegnerischen Sechzehner, verwandelte. Und war von nun an der Mann für die Strafstöße. In Kalkum-Wittlaer, beim VfB Speldorf und bei der SSVg Heiligenhaus. Rund 15 Tore erzielte er vom Punkt.

Nur bei seinem aktuellen klub, dem ETB, schießt jemand anderes die Strafstöße. "Mit Marvin Ellmann haben wir einen sehr, sehr guten Elfmeterschützen. Aber das ist egal. Hauptsache, der Ball ist drin", sagt Gröger und lacht.

Karriere-Highlights beim TV Kalkum-Wittlaer

Er wird im Sommer mit dem Fußballspielen aufhören. Aus privaten und beruflichen Gründen. Gerne denkt der 34-Jährige an die Zeit bei Kalkum-Wittlaer zurück. Mit den Düsseldorfern ging es für Gröger ab 2014 von der Bezirksliga in die Oberliga. "Das war eine besondere zeit. Wir waren eine sehr eingeschworene und familiäre Truppe, die privat viel unternommen hat", so Gröger. "Das war wirklich etwas Besonderes, so etwas gibt es heute kaum noch."

Anschließend wechselte er zum VfB speldorf. Auch zum VfB hat er nach wie vor einen guten Draht. Umso trauriger für Gröger, dass beide Ex-Klubs im Abstiegskampf stecken.

Mit dem ETB läuft es besser, deutlich besser. Derzeit ist der Traditionsverein Neunter in der Oberliga. "Wir wollten in sicheren Gewässern schwimmen. Ich denke, das ist uns schon ganz gut gelungen", meint Gröger.

Mit dem ETB im Mittelfeld

Nach unten sowie nach oben geht nicht mehr viel für Schwarz-Weiß. Dennoch hofft Gröger, dass diese Saison weiterläuft. Denn sonst wäre sein letztes Spiel eine 1:2-Niederlage beim SV Straelen gewesen. Der entscheidende Gegentreffer fiel in der Nachspielzeit. Und das an Grögers 34. Geburtstag.

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