In der ersten Runde des Westfalenpokal hat es bereits eine kleine Sensation gegeben: Regionalliga-Aufsteiger Rot Weiss Ahlen ist am TuS Haltern gescheitert.

Pokal

Erste Runde im Westfalenpokal beginnt mit einer Sensation

Stefan Loyda
14. Oktober 2020, 23:52 Uhr
Ahlens Trainer Björn Mehnert. Foto: Stefan Rittershaus

Ahlens Trainer Björn Mehnert. Foto: Stefan Rittershaus

In der ersten Runde des Westfalenpokal hat es bereits eine kleine Sensation gegeben: Regionalliga-Aufsteiger Rot Weiss Ahlen ist am TuS Haltern gescheitert.

Es ist das berühmte Salz in der Suppe: Die erste Runde in einem jeden Pokal. Auch wenn es beim Westfalenpokal so ist, dass - theoretisch - bereits die Top-Teams in der ersten Runde aufeinandertreffen. Doch das, was Rot Weiss Ahlen passiert ist, darf trotzdem als eine kleine erste Pokalsensation durchgehen. Der ehemalige Zweitligist ist mit 3:4 nach Elfmeterschießen am TuS Haltern gescheitert.

Der Klub aus der Heimat von Weltmeister Benedikt Höwedes hatte sich im Sommer aus der Regionalliga zurückgezogen und ist freiwillig in die Oberliga Westfalen abgestiegen. Dort belegt die Mannschaft von Trainer Timo Ostdorf nach sieben Spielen Platz 13 mit neun Punkten. Nun setzten sich die Halterner gegen die favorisierten Ahlener durch. Und das auch dank einer starken Abwehrleistung in den ersten 90 Minuten, nach denen es immer noch 0:0 gestanden hatte.

Besonders unglücklich: Pascal Schmidt. Der Angreifer hatte den entscheidenden Elfmeter verschossen, auch wenn die Entscheidung darum selbst knapp war. Einige Ahlener hatten protestiert, dass der Ball hinter der Linie gewesen sein könnte. 


Getroffen hatten auf TuS-Seite Stefan Oerterer, Patrick Brinkert, Nick Schorn und Paul Richter, für die Ahlener trafen Arda Nebi, Rafael Hester und Timon Schmitz. „Erst einmal ist das alles hypothetisch und Elfmeterschießen immer ein Glücksspiel, das so und so ausgehen kann. Aber wir müssen in den 90 Minuten davor mehr machen“, wird Trainer Björn Mehnert auf der Vereinshomepage des Klubs zitiert. Die Halterner treffen in der zweiten Runde nun auf den Gewinner der Partie SV Attendorn 04 (Landesliga) gegen SV Schermbeck.

In der zweiten Partie am Mittwochabend setzte sich der SV Lippstadt hingegen gegen den Landesligisten Vorwärts Wettringen souverän mit 4:0 durch. Für die Mannschaft von Trainer Felix Bechtold trafen Dardan Kraimani (6.), Johannes Zottl (42.), Jonathan Kyeremateng (56.) und erneut Zottl (60.).

Kommentieren

15.10.2020 - 20:28 - RWE-Tom

Finde ich generell lächerlich von einer Sensation zu berichten, wenn ein Regionalligaabsteiger gegen einen Aufsteiger gewinnt.
Erhöht aber die Klickzahlen. ;-)

15.10.2020 - 17:03 - soso

Einen besseren Trainer als BM gibt es nicht. Die Kicker sollen sich mal kritisch hinterfragen.

Micki, bei Ahlen sind 8 unfähige Spieler dabei !
Niveau für Liga 4 hat bei RWA nicht mal eine Handvoll Spieler.

Und eine Sensation ist das Ausscheiden in Haltern schon mal gar nicht.
Die Tabelle lügt nicht: Ahlen hat 1 Sieg aus 7 Spielen !!!!!
Das sagt alles. Der Oberligist mußte nur gut verteidigen und RWA hatte Null Komma Null
Lösungen.

15.10.2020 - 11:00 - Lokutus

stimmt, der ist mit Rhynern bestimmt nur aus Versehen seinerzeit in die Regio aufgestiegen !

15.10.2020 - 09:04 - Micki1805

Wie lange will das AHlen mit dem Trainer noch mitmachen?
Man muss einfach sagen, dass der Trainer echt keine Ahnung hat - echt schlimm - der gewinnt kein Spiel mehr.
Der erste Absteiger steht wohl schon fest in der Regionalliga.
Glaube, dass Her Krug nicht merkt, dass es 5 nach 12 in Ahlen ist.
Willkommen in der Oberliga Westfalen