Bundesliga

BVB: Haaland über Moukoko: „Größtes Talent der Welt“

Leon Peters
22. November 2020, 10:12 Uhr
Foto: firo

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Gleich vier Tore inklusive eines lupenreinen Hattricks markierte Erling Haaland für Borussia Dortmund beim 5:2 Erfolg über Hertha BSC. Geredet wurde nach der Partie aber auch über den jüngsten Bundesliga-Debütanten aller Zeiten: Youssoufa Moukoko.

Ein kurzes Lächeln huschte Erling Haaland, Angreifer von Borussia Dortmund, am Mikrofon von DAZN über das Gesicht – gerade war er gefragt worden, wie die plötzliche Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit nach 0:1-Pausenrückstand beim 5:2-Erfolg im Berliner Olympiastadion gegen Hertha BSC zu erklären sei. „Ich habe ein Red Bull getrunken und dann habe ich Flügel bekommen“, sagte der Vierfachtorschütze grinsend.

Sich ein Lieblingstor unter seinen vier Stück gegen den Hauptstadtklub auszusuchen, fiel dem 20-Jährigen schwer. „Ich fand sie alle ziemlich gut“, erklärte Haaland, der innerhalb von gut 15 Minuten nach dem Seitenwechsel einen lupenreinen Hattrick schnürte.

Nach 85 Zeigerumdrehungen war für den Toptorschützen des BVB Schluss, für ihn kam der jüngste Bundesligadebütant aller Zeiten: Youssoufa Moukoko durfte im Alter von 16 Jahren und einem Tag zum ersten Mal Bundesligaluft schnuppern. „Ich hätte gerne mit ihm zusammen auf dem Platz gestanden. Er ist das größte Talent der Welt und hat eine große Karriere vor sich“, sagte Haaland über das Ausnahmetalent der Schwarz-Gelben.

Brandt über Haaland: „Verdammt große Hilfe“

Für die Tore war im Olympiastadion allerdings erst einmal noch nicht Moukoko, sondern eben mal wieder der nun schon bei zehn Saisontoren stehende Norweger verantwortlich, über den Teamkollege Julian Brandt nach der Partie sagte: „Er ist natürlich eine verdammt große Hilfe für uns. Er bringt eine ungeheure Dynamik und den nötigen Torriecher mit.“

Den Grund für die verkorkste erste Halbzeit, in der die Borussia ihren Spielrhythmus noch nicht richtig zu finden vermochte, hatte der Nationalspieler ebenfalls parat. „Ich glaube wir haben uns vor dem Spiel zu viel vorgenommen und waren zu hektisch. Der Rückstand war dann eine beschissene Situation. Dann kamen wir aber in den letzten 15 Minuten vor der Pause besser rein und haben uns gesagt, dass wir einfach so weiterspielen müssen“, erklärte der Offensivmann des neuen Tabellenzweiten.

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