Das hatte sich Borussia Dortmund ganz anders vorgestellt: Das letzte Bundesliga-Saisonspiel verlor der BVB 0:4 (0:2) gegen die TSG 1899 Hoffenheim. So erlebten die Spieler das Debakel.

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BVB-Frust nach 0:4-Debakel: "An Winner-Mentalität arbeiten"

Justus Heinisch
27. Juni 2020, 17:57 Uhr
Musste viermal hinter sich greifen: Borussia Dortmunds Torwart Roman Bürki. Foto: dpa

Musste viermal hinter sich greifen: Borussia Dortmunds Torwart Roman Bürki. Foto: dpa

Das hatte sich Borussia Dortmund ganz anders vorgestellt: Das letzte Bundesliga-Saisonspiel verlor der BVB 0:4 (0:2) gegen die TSG 1899 Hoffenheim. So erlebten die Spieler das Debakel.

Es sei ein Tag zum Vergessen gewesen. So lautete zumindest das Fazit von BVB-Mittelfeldregisseur Axel Witsel, Momente nachdem Schiedsrichter Guido Winkmann das letzte Bundesliga-Spiel der Saison 2019/20 abgepfiffen hatte. Und was das für eine Partie war: Mit 0:4 ging Borussia Dortmund gegen Hoffenheim unter - zuhause.

Andrej Kramaric wurde der Mann des Tages, netzte gleich viermal. Kurz nach der Pause besorgte er per Doppelschlag die 4:0-Führung, die Hoffenheim am Ende über die Ziellinie brachte. Dementsprechend harsche Worte wählte Roman Bürki, Dortmunds Torwart, nach der Partie.

"Nach den ersten 45 Minuten hat man eigentlich gemerkt, dass da eine Mannschaft auf dem Platz steht, die will und muss und eine, die auf dem Platz steht, die nicht viel Lust hatte", sagte der Schweizer am "Sky"-Mikrofon. "Und das ist nicht in Ordnung." Denn während Dortmund Platz zwei sicher hatte, ging es für Hoffenheim noch um Platz sechs und damit um die direkte Qualifikation für die Europa-League-Gruppenphase.

Bürki von Qualität überzeugt

Bürki musste viermal hinter sich greifen, konnte aber nicht wirklich viel machen bei den Gegentreffern. Dennoch: Unterm Strich steht nach Saisonende Platz zwei. Und dieser Rang ist durchaus verdient. Nie schoss Dortmund mehr Saisontore als in dieser Runde, 84 an der Zahl. Über das letzte Saisonspiel dürften die Borussen trotzdem noch reden.

"Ich glaube, wir müssen weiter an dieser Winner-Mentalität arbeiten. Das ist das, was Bayern noch ein bisschen mehr hat als wir. Und über die ganze Saison hinaus sind das die Punkte, die schlussendlich fehlen, um ganz oben zu stehen", erklärte Bürki mit Blick auf die anstehende Saison. Er ist sich aber sicher: "Den Kader haben wir dazu, Bayern zu schlagen."

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28.06.2020 - 00:10 - Bayerischschalke

Als Schalke Fan habe ich eigentlich genug mit unseren Problemen zu tun.
Trotzdem, für mich hat der BVB eine ganz starke Runde gespielt, Kompliment.
Wenn blöderweise in der selben Liga auch die Bayern mitspielen, kann man auch mal Zweiter werden. Das Problem hätte ich sehr gerne bei uns.
Wenn man sich die früheren Jahre anschaut, an den letzten 2 Spieltagen gab es immer einige sehr merkwürdige Ergebnisse. Ist doch klar, für einige geht es um nichts mehr, die Spannung ist einfach raus, für den Gegner geht es noch um sehr viel. Dann kommen solche Ergebnisse zustande.
Jeder ist gut beraten, sich nicht auf andere zu verlassen.
Niemand hat z.B. der Fortuna verboten, bei Union Berlin ein Ergebnis zu erzielen, dass für sie okay gewesen wäre.
Da brauch ich doch nicht die Schuld in Köln, Dortmund oder sonstwo suchen.

27.06.2020 - 23:17 - Charlyman

Wenn man keine Lust hat, halbwegs sportlichen Fußball zu spielen, sollten diese übersättigten Akteure einen anderen Beruf wählen, der nicht ganz so hart ist. Ich hoffe das dieser Verein in einer ähnlichen Konstellation kommt und andere Vereine ebenso das Fußballspielen einstellen. Meine Symphatien für diesen Verein sind Vergangenheit.
Ebenso der Feierclub aus Köln. Herrliche Einladung an Bremen zum Toreschießen. Die haben etliche Spiele kaum ein Treffer erzielt. Heute aber 6, mit kräftiger Hilfe der FC Strategen, die schon im Vorfeld Äußerungen tätigten, das sie Düsseldorf den Abstieg wünschten. So haben sie dann auch gespielt, wenn man das überhaupt noch so nennen kann. Ich hoffe das dieser Verein in der kommenden Saison absteigt, so wie Düsseldorf jetzt.

27.06.2020 - 22:10 - zivilpolizei

Viele reden jetzt von Wettbewerbsverzerrung durch den BVB gegen Mainz und Hoffenheim...aber das war nicht so !!! Dortmund ist wirklich so schlecht!

27.06.2020 - 20:44 - Kuk

"Den Kader haben wir dazu, Bayern zu schlagen."
In der Rückrunde 2019/20 hatte der BVB einen ziemlich guten Kader - aber in der nächsten Saison ?
Werden Hakimi und Sncho den BVB verlassen ?
Wird die Abwehr wirklich stabilisiert ?
Wer ersetzt Haaland, wenn er verletzt ist ?

Hat der BVB genügend Alternativen, wenn weiterhin fünf Spieler gewechselt werden dürfen ?
Für 17 BL,, 6 CL und 3 Pokal-Spiele wird ein breiter Kader nötig sein.

27.06.2020 - 20:41 - RWEHajo

Also wer den letzten Spieltag Spiele bewertet bei denen es um rein nix mehr geht ausser vielleicht die Ehre der hat von Fussball mal null Ahnung. Das 0:4 Vom BVB juckt die Gesellschaft genauso wenig wie das 4:0 der Barzis und die Meisterfeier.

Glück Auf!

27.06.2020 - 19:26 - Langer09

Ach Nathan.
So wie Du hier rumtrollst, kann man fast denken, daß Du ein ganz armes kleines Fürzchen bist, dass keine Freunde hat. Man kann Dich einfach nur bemitleiden. Selten so viel geistigen Dünnschiss von einem Menschen gelesen.

Beitrag wurde gemeldet

27.06.2020 - 18:37 - Nathan

Wir sind mit Bayern München auf Augenhöhe hahaha hahahaha
0:4 0:4 0:4 0:4
Und 13 Punkte Rückstand auf Bayern
Die Nullinger große Klappe nichts dahinter.

Deutscher Meister wird nur der BVB nur der BVB nur der BVB nur der BVB

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