Die SG Wattenscheid rutscht immer tiefer in die Misere. Am Mittwoch-Abend kassierten die 09er im Keller-Duell gegen die Sportfreunde aus Oestrich eine bittere 0:2 (0:2)-Niederlage. SGW-Coach Dirk Helmig war bedient: „Wir haben Probleme, das Spiel zu machen.“

Wattenscheid: Helmig nach Pleite gegen Oestrich bedient

Schock für Keller

08. April 2009, 22:20 Uhr

Die SG Wattenscheid rutscht immer tiefer in die Misere. Am Mittwoch-Abend kassierten die 09er im Keller-Duell gegen die Sportfreunde aus Oestrich eine bittere 0:2 (0:2)-Niederlage. SGW-Coach Dirk Helmig war bedient: „Wir haben Probleme, das Spiel zu machen.“

Während sich Helmig noch ärgerte, feierte sein Kollege aus dem Sauerland, Tim Langenbach, den Befreiungsschlag. „Wir haben verdient gewonnen. Wir hätten das Spiel nur noch viel ruhiger nach Hause bringen können.“

Dabei begannen die 09er trotz des herrschenden Chaos’ offensiv und schnürten die Sportfreunde in der eigenen Hälfte ein. Die Gäste befreiten sich nach zehn Minuten aus dem Klammergriff und nutzten ihre erste Chance durch Ramazan Ünal, der das Leder zur 1:0-Führung in die Maschen schob (16.). „Wir haben Schwierigkeiten gehabt, ins Match zu kommen“, meinte Langenbach. „Erst nach ein paar Minuten haben wir begonnen, Fußball zu spielen.“ Helmig säuerte: „Wir haben nach dem Gegentor nur noch diskutiert, aber nicht mehr den Ball gesehen. Das darf nicht sein.“ Kurz vor der Pause war es dann Kapitän und Goalgetter Achilleas Courtoglou, der das 2:0 markierte (43.).

Nach dem Seitenwechsel kamen die Hausherren erneut aggressiv aus der Kabine. Oestrich konnte sich bei Keeper Markus Scholz bedanken, der einen Gewaltschuss von Daniel Diaz glänzend parierte (49.). Doch mehr Möglichkeiten konnte sich die SGW nicht erspielen, Oestrich verwaltete den Vorsprung. „Als wir die Drangphase der Wattenscheider überstanden hatten war das Ding durch“, strahlte Langenbach. Helmig war indes enttäuscht: „Im zweiten Durchgang hat die Mannschaft zwar noch einmal alles gezeigt, aber uns ist der Anschluss leider nicht mehr gelungen. Doch wir lassen uns nicht unterkriegen und werden alles versuchen, wieder nach vorne zu kommen.“

Für Kapitän Jascha Keller war der Abend besonders bitter. Der Kapitän verdrehte sich das Knie. „Ich bin zu einem Kopfball hochgesprungen und beim Aufkommen weggeknickt. Eine genaue Diagnose ist noch nicht möglich“, wird Keller am Donnerstag zur Kernspin müssen. Keller seufzte: „Hoffentlich ist nicht das Kreuzband angegriffen.“

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