Obwohl noch lange nicht klar ist, dass die Spielvereinigung Schonnebeck auch in der kommenden Saison in der Niederrheinliga spielt, geben derzeit schon etliche Akteure für ein weiteres Jahr am „Schetters Busch“ „grünes Licht“.

Schonnebeck: Spieler trotzen der Abstiegsangst

„Die Harmonie stimmt einfach“

Christian Krumm
12. Februar 2009, 10:07 Uhr

Obwohl noch lange nicht klar ist, dass die Spielvereinigung Schonnebeck auch in der kommenden Saison in der Niederrheinliga spielt, geben derzeit schon etliche Akteure für ein weiteres Jahr am „Schetters Busch“ „grünes Licht“.

Den Startschuss gab Trainer Dirk Tönnies, der bereits in der Winterpause seinen Kontrakt in Essen verlängerte. „Das war eine Herzensangelegenheit“, berichtet der Coach.

Auf Tönnies‘ Verlängerung folgten in den vergangenen Tagen die Zusagen Jerome Hopp, Marcel Saßen und Lars Suelmann. Zuletzt wurden die Einigungen mit Lars Mühlenbeck, Alexander Theodor, Andreas Borutta, Stephan Jasberg und Marcel Kirchmayer bekannt gegeben.

Schon erstaunlich, dass die Spieler reihenweise ihre Zusage geben, obwohl niemand sagen kann, in welcher Klasse Schonnebeck im kommenden Jahr auflaufen wird.
Doch Mühlenbeck erklärt, warum es für ihn keine andere Alternative gibt: „Das Umfeld stimmt, die sportlichen Rahmenbedingungen sind in Essen in Ordnung und ich fühle mich in Schonnebeck seit Jahren einfach nur pudelwohl. Ich sehe absolut keinen Grund dafür, noch einmal woanders neu anzufangen.“

Theodor geht sogar soweit, dass er von einem möglichen Abstieg nichts wissen möchte: „Ich sehe für uns die sportliche Perspektive, auch in der neuen Serie in der Niederrheinliga zu spielen.“

Die Spieler sind sich also dementsprechend sicher, die Klasse zu halten. Denn auch Jasberg redet von nichts anderem: „Zum einen reizt mich diese Perspektive. Zum anderen ist die Kameradschaft in der Mannschaft sehr gut. Zusammenhalt, Geschlossenheit und das Wir-Gefühl gibt es in dieser Form sicherlich in keinem anderen Verein.“ Und Jasberg legt nach: „Die Harmonie stimmt einfach. Deshalb dauerte meine Vertragsverlängerung auch keine drei Minuten. Jetzt möchte ich dem Verein etwas zurückgeben. Und das können wir alle mit dem Ligaverbleib machen.“

Mit anderen Worten: Das Abenteuer Niederrheinliga soll für den Klub aus dem Essener Norden noch weiter anhalten. Doch am Sonntag wartet bereits mit dem VfB Speldorf eine sehr hohe Hürde auf die Spielvereinigung. „Wir werden aber sicherlich nicht vor Ehrfurcht erstarren“, ballt Tönnies die Faust.

Autor: Christian Krumm

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