Wer will es den VfL-Akteuren eigentlich verdenken, dass sich nach so einem Spiel die Lust auf Journalisten in Grenzen hält?

VfL: Leitwolf "Dabro" fordert knallharte Maloche

Der Weg wird kein leichter sein

14. Dezember 2008, 09:27 Uhr

Wer will es den VfL-Akteuren eigentlich verdenken, dass sich nach so einem Spiel die Lust auf Journalisten in Grenzen hält?

Doch es gibt ein paar, die auch in der bittersten Stunde ein offenes Wort pflegen. Allerdings wirkte Torschütze Christoph Dabrowski etwas ratlos: "Wir haben uns so um einen versöhnlichen Abschluss bemüht. Da fehlen einem jetzt spontan einfach die Worte."

Dass die gedankliche Verarbeitung so kurz nach dem Spielende noch nicht abgeschlossen war, ist verständlich. Der "Lange": "So eine Negativ-Serie mit nur einem Sieg in 17 Spielen habe ich noch nie erlebt. Das ist eine völlig unbefriedigende Situation." Doch Resignation ist für "Dabro" ein Fremdwort: "Es wäre völliger Blödsinn, sich jetzt aufzugeben. Dafür gibt es keinen Grund. Wir haben zwei Punkte Rückstand auf einen rettenden Platz. Das ist nicht unmöglich."

Allerdings fordert der Mittelfeldspieler nach dem Weihnachtsurlaub von sich und seinen Kollegen große Opfer ein: "In der Pause kann sich jeder Gedanken machen, ob nicht jeder Einzelne von uns noch Luft nach oben hat. Ich bin fest davon überzeugt, das wir es noch schaffen können. Wir müssen einfach härter und galliger sein. Vor uns liegt ein steiniger Weg. Aber wir haben die Qualität, um uns zu retten." Ob "Neuzugänge" dem VfL helfen können, da hat er so seine Zweifel: "Das ist Sache der Verantwortlichen im Verein. Aber ich glaube, wir kriegen auch ohne Neue die Kurve."

Christoph Dabrowski, der gestern per Kopf bereits sein viertes Saisontor erzielte, tat sich schwer mit dem Gedanken, noch auf die anschließende Weihnachtsfeier zu müssen: "Jeder, der auch nur ein Stückchen mit dem VfL verbunden ist, dem ist nun wirklich nicht mehr nach Feiern zumute. Dabei haben wir gegen den FC Köln wieder einmal ein Erfolgserlebnis sträflich liegen gelassen."

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