Der zweite Pokalauftritt innerhalb von knapp 96 Stunden steht an. Der ETB gastiert heute bei TuRU Düsseldorf an der Feuerbachstraße (15 Uhr).

ETB: Sieg über TuRU und zwei Heimspiele winken

Nach "shocking" keine Arroganz

Oliver Gerulat
11. Oktober 2008, 22:57 Uhr

Der zweite Pokalauftritt innerhalb von knapp 96 Stunden steht an. Der ETB gastiert heute bei TuRU Düsseldorf an der Feuerbachstraße (15 Uhr). "Wir sind das ligahöhere Team, von einem Pflichtsieg zu sprechen, hört sich aber arrogant an", grübelt ETB-Coach Klaus Berge vor dem Diebels-Niederrheinpokalduell.

Allerdings drückt sich der Ex-Profi nicht: "Aber natürlich ist die Wahrscheinlichkeit eines Erfolgs größer." Sollte sich der ETB durchsetzen, hätte der Club in den nächsten beiden Runden ein Heimspiel. Im Viertelfinale wartet der Gewinner des Duells SG Unterrath gegen VfB Speldorf.

Das Problem für den personell dünn besetzten ETB-Kader könnten etliche Ausfälle sein (Verletzungen und Sperre). "Wir fangen das auf, das können wir gerade noch verkraften", erklärt Berge, "so was kann in der aktuellen Zeit immer passieren." So dass die Vorgabe heißt, sich durchzukämpfen. Wie im haarigen Kreispokal unter der Woche gegen den FC Kray. Der seit kurzem 47-Jährige: "Das war kompliziert, zwischenzeitlich shocking, wir konnten das gut gebrauchen."

Mit Bedauern nimmt Berge zur Kenntnis, dass Kumpel Andy Becker, mit dem er den Fußball-Lehrer "baute", bei TuRU nicht mehr auf der Bank sitzt. "Der Club hat im Vergleich zum Vorjahr kräftig heruntergeschraubt, wollte es mit vielen jungen Akteuren versuchen, das Konzept wurde auch für dreieinhalb Spiele durchgehalten." Insgesamt waren es sechs Matches, auch nicht viel mehr, Becker ist in der NRW-Landeshauptstadt schon wieder Vergangenheit. Berge trifft auf Michael Habermann, der vom "Co" zum Chef wurde. Der Ex-Union Berliner: "Egal, mir steht nicht zu, das zu kommentieren."

Autor: Oliver Gerulat

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