Ein geknickter Dimitrios Pappas verließ am Freitagabend das Stadion Niederrhein.

RWO: Dimitrios Pappas nahe an der Sprachlosigkeit

"Kann das nicht verstehen"

Christian Krumm
30. September 2008, 12:23 Uhr

Ein geknickter Dimitrios Pappas verließ am Freitagabend das Stadion Niederrhein.

Man merkte dem Verteidiger an, dass er die 0:4-Niederlage gegen Greuther Fürth noch nicht komplett verarbeitet hatte. RS unterhielt sich mit dem Abwehr-Akteur.

RS: Dimitrios Pappas, Sie wirken sprachlos.

Ich weiß auch nicht, was die Gegner über uns denken, wenn sie mit dem Bus das Stadiongelände verlassen. Es ist für mich unglaublich, dass wir wieder vier Gegentreffer kassiert haben.

RS: Woran liegt das?
[imgbox-left]http://static.reviersport.de/include/images/imagedb/000/008/314-8632_preview.jpeg Defensivmann Dimitrios Pappas. Foto: firo [/imgbox]
Jeder Fehler wird in dieser Liga knallhart bestraft. Wir müssen dahin kommen, dass wir die abschalten. Das System, was wir gespielt haben, war perfekt für uns. Dennoch haben wir einen auf die Mütze bekommen. Ich kann das wirklich nicht verstehen.
Dabei war die Möglichkeit da, wieder ins Spiel zurückzukommen.
Genau, aber leider hat Mike Terranova nur den Pfosten getroffen. Dann wäre wir noch einmal auf 1:2 herangekommen und dann wären die Fürther ein wenig eingebrochen. Da bin ich mir sicher.
RS: Bei weiteren Misserfolgen wird zwangsläufig eine Trainerdiskussion beginnen. Ist das aus Ihrer Sicht Blödsinn?

Über den Coach brauchen wir uns nicht zu unterhalten, der ist super. Er redet viel mit uns, macht im taktischen Bereich eine Menge. Jeder Einzelne von uns muss auf dem Platz seine Leistung bringen. Ich kann es nicht verstehen, wenn irgendjemand Jürgen Luginger in Frage stellt.

RS: Würden Sie zustimmen, dass nun gegen Augsburg ganz dringend ein Dreier her muss?

Natürlich, wenn man vor den beiden Heimspielen gesagt hätte, wir holen drei Zähler, wäre man damit nicht unzufrieden gewesen. Jetzt haben wir nach einer Begegnung keinen Punkt, stehen also nun unter Zugzwang. Wichtig ist, dass wir den Spieß mal umdrehen und gegen Augsburg selbst in Führung gehen.

Autor: Christian Krumm

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