Vor dem Spitzenderby am kommenden Sonntag zwischen dem FC 96 Recklinghausen und Vestia Disteln sprach revierkick.de mit den beiden aktuellen Top-Stürmer Sezgin Salli (Disteln) und Christoph Winkler (FC 96) über den Saisonverlauf und die Erfolgsaussichten für die Partie am Sonntag.

Im Interview: Sezgin Salli (Stürmer Vestia Disteln) und Christoph Winkler (Stürmer FC 96)

"Es läuft wie im Traum"

sven krause
03. November 2006, 17:46 Uhr

Vor dem Spitzenderby am kommenden Sonntag zwischen dem FC 96 Recklinghausen und Vestia Disteln sprach revierkick.de mit den beiden aktuellen Top-Stürmer Sezgin Salli (Disteln) und Christoph Winkler (FC 96) über den Saisonverlauf und die Erfolgsaussichten für die Partie am Sonntag.

revierkick.de: Wenn sie die bisherige Saison beurteilen müssten, wie ist sie gelaufen?

Salli: Sie läuft für uns hier in Disteln ein bisschen wie im Traum. Die ersten drei Spiele gingen gar nicht, aber der Sieg gegen Amisia Rheine war wie eine Initialzündung. Seitdem läuft es für uns wie auf Schienen. So kann es gerne noch ein bisschen weitergehen, obwohl wir alle genau wissen, dass wir eigentlich nicht um den Titel mitspielen können. Aber genießen wollen wir die aktuelle Situation so lange wie möglich.

Winkler: Wir sind ja ein bisschen holperig in Tritt gekommen. Doch inzwischen haben wir uns auch an das System und die Taktik von Thomas Kruse gewöhnt. Seitdem läuft es besser, vor allem da wir auch personell Woche für Woche aus dem Vollen schöpfen können und wir alle auch im Training richtig Gas geben müssen, wenn wir den spielen wollen.

revierkick.de: Und ihre persönliche Saisonbilanz?

Salli: Die ist fast noch besser. Mit elf Treffern in zehn Spielen hätte ich nie gerechnt. Davon habe ich sieben mit rechts und vier mit links gemacht, was sicher ein Indiz für meine Beidfüßigkeit ist. Ansonsten fühle ich mich in Disteln sehr wohl und genieße die Euphorie, die wir mit unserem Erfolg entfacht haben.

Winkler: Die ersten Wochen waren für mich sicher ein bisschen schwierig. Wir mussten uns alle an das neue System gewöhnen und ich bin erst einmal an Jochen Kalender und Adrian Przibilka oder Daniel Eisenkopf nicht vorbei gekommen. Doch seit dem achten Spieltag spiele ich und seitdem treffe ich auch. So kann es gerne weitergehen, wobei auch ich bei unserem ausgeglichenen Kader immer damit rechnen muss, auf der Bank zu landen.
revierkick.de: Wie wird die Partie am Sonntag ausgehen?

Salli: Wenn ich gut drauf bin, dann haben wir eine gute Chance zu gewinnen. Doch die Jungs beim FC wissen natürlich wie sie gegen mich spielen müssen. Mit den meisten habe ich ja in der vergangenen Saison noch zusammengespielt. Dass wird ein harter Brocken, doch wir haben einen guten Lauf.

Winkler: Wir sind natürlich alle hochmotiviert und wollen gegen unseren Ex-Coach Jürgen Klahs und viele ehemalige Teamkollegen gewinnen. Ich denke schon, dass wir eine gute Chance haben. Auch wir sind gut in Schuss und werden alles geben und wenn ich dann noch ein Tor machen könnte, dass wäre das beste.

Autor: sven krause

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