Am 1. August (20.15 Uhr. live im DSF) empfängt Zweitligist Alemannia Aachen den FC Schalke zu einem freundschaftlichen Duell unter besonderen Vorzeichen.

GAZPROM, Schalke und Alemannia: Zeichen gegen Gewalt

Benefizspiel ermöglicht Gründung eines Fanprojekts in Aachen

11. Juli 2008, 10:09 Uhr

Am 1. August (20.15 Uhr. live im DSF) empfängt Zweitligist Alemannia Aachen den FC Schalke zu einem freundschaftlichen Duell unter besonderen Vorzeichen.

S04-Hauptsponsor Gazprom veranstaltet zusammen mit den beiden Clubs das nunmehr dritte Spiel im Rahmen der Initiative Gib Gas gegen Gewalt. "Mit der Initiative unterstützen wir gewaltpräventive Sozialarbeit im Fußball und wollen ein Zeichen gegen Gewalt setzen", erläutert Burkhard Woelki, Leiter Unternehmenskommunikation und Pressesprecher der GAZPROM Germania. "Wir haben bereits in Dresden und Magdeburg Benefizspiele initiiert und konnten dort helfen, nachhaltige Strukturen der Fanarbeit aufzubauen. Die Zusammenarbeit mit Alemannia Aachen setzt dieses Engagement konsequent fort."

Schalkes Präsident Josef Schnusenberg begründet den Einsatz seines Vereins wie folgt: "Wir dürfen der Gewalt im Fußball keinen Spielraum lassen, dafür steht der FC Schalke 04 seit Jahren ein. Unsere Spiele in Dresden und Magdeburg haben bereits gezeigt, dass die Initiative ‚Gib Gas gegen Gewalt’ unseres Partners GAZPROM nachhaltigen Mehrwert für die Gewaltprävention im Fußball schafft. Wir hoffen, in Aachen ähnlich erfolgreich zu sein. Darüber hinaus freuen wir uns natürlich auf die sportliche Herausforderung auf dem Tivoli."

Die Einnahmen des Spiels fließen zu gleichen Teilen in zwei verschiedene Projekte zur Gewaltprävention in Nordrhein-Westfalen. In Aachen wird der Aufbau eines Fanprojekts ermöglicht. Frithjof Kraemer, Geschäftsführer der Alemannia, erklärt die Pläne des Vereins: "Die Unterstützung von GAZPROM ermöglicht es, am Standort Aachen zur Saison 2008/2009 ein sozialpädagogisches Fanprojekt ins Leben zu rufen und einen mehrjährigen Betrieb sicherzustellen. Aachen war bisher einer der wenigen Bundesliga-Standorte ohne eine solche Einrichtung. Wir sind froh, dass wir kurz davor stehen, diesen Zustand zu ändern."

Die andere Hälfte der Einnahmen kommt dem Aufbau des Programms "Fußball-Lotsen gegen Gewalt" zugute, mit dem die Fußballverbände Niederrhein und Mittelrhein gewaltpräventive Strukturen errichten möchten. Die Fußball-Lotsen sollen künftig von der Verbands- bis in die Vereinsebene als Ansprechpartner fungieren, um an der Basis in konkreten Konfliktsituationen deeskalierend einzugreifen und zugleich präventive Maßnahmen wie z.B. Schulungen durchzuführen.

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