Seit 1987 kickt Marcel Landers mittlerweile für RW Oberhausen. Der Begriff Urgestein trifft es wohl haargenau. Mittlerweile hat sich der Flügelflitzer fest auf der rechten Seite der Kleeblätter etabliert. Wenige Tage vor dem Auftakt der Restrunde gegen Bremen II am kommenden Samstag unterhielt sich RS mit dem gelernten Bürokaufmann.

RWO: Landers wieder da und mit dem Qualitäts-Vergleich

"Ich muss torgefährlicher werden"

13. Februar 2008, 09:24 Uhr

Seit 1987 kickt Marcel Landers mittlerweile für RW Oberhausen. Der Begriff Urgestein trifft es wohl haargenau. Mittlerweile hat sich der Flügelflitzer fest auf der rechten Seite der Kleeblätter etabliert. Wenige Tage vor dem Auftakt der Restrunde gegen Bremen II am kommenden Samstag unterhielt sich RS mit dem gelernten Bürokaufmann.

Marcel Landers, am Sonntag im Test gegen Gladbach II sollten die letzten Plätze für den Start gegen Bremen II vergeben werden. Wie sehen Sie die Situation?

Uns wurde das vom Coach auch so vermittelt. Man kann sich zwar nie sicher sein, aber mein Gefühl sagt mir, ich bin gegen Werder dabei. Meine Vorbereitung war in Ordnung, mit der Hinrunde bin ich auch zufrieden. Aber klar ist, die die zuletzt etwas hinten dran waren, geben Gas. Jeder will in die Elf.
Der Kapitän Benjamin Reichert wird wohl noch passen müssen.

Das ist ein enormer Verlust. Nicht nur wegen seiner Spielstärke, man kann sich an ihm orientieren. Wir haben ein paar Dinge ausprobiert, um das aufzufangen.

Vor der Pause wirkten Sie etwas ausgepowert. Täuschte das?
Nein, das war wirklich so, die Kräfte ließen nach. Jetzt bin ich aber wieder da. Ich habe in der Pause zunächst zehn Tage mit meiner Freundin auf Kuba entspannt, dann alles gemacht, wie es auf dem Plan stand. Jetzt bin ich fit, auch mein Laktatwert war wieder gut.
Was man auch über das Trainingslager sagen kann. Sie waren in den letzten Jahren immer mit in der Türkei. Was hat sich verändert?
Die Qualität im Januar war viel höher als zuvor. Es hat alles gepasst. Der Spaß kam nicht zu kurz, wir haben noch intensiver trainiert, spielerisch sah das besser aus und die Woche war super organisiert.

Die Konsequenz sollte man gegen Werder sehen. Klappt das?
Ich denke, wir können schnell an die Form der Hinserie anknüpfen. Wir sind beisammen geblieben und immer noch ein echtes Team. Und gegen Bremen haben wir was gut zu machen. Bei denen hatten wir in der ersten Hälfte gar keine Chance. Die waren für mich die beste Zweitvertretung. Aber wir werden gut eingestellt sein.
Was haben Sie sich persönlich vorgenommen?
Ich muss torgefährlicher werden, bisher ist da noch gar nichts auf meinem Konto. Wir arbeiten da auch in Gruppen dran, ich merke, es wird besser. In der Vorbereitung habe ich ja auch bereits getroffen.

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