Die Vormachtstellung des VfB Homberg ist beendet. In der mit rund 300 Zuschauern gefüllten Glückauf-Halle musste sich der Duisburger Oberligist gestern Abend beim traditionellen Weihnachtskick unter dem Dach Landesligist TuS Fichte Lintfort geschlagen geben. Im Finale siegte der TuS mit 4:3 und sorgte so nach fünf siegreichen Jahren für Ernüchterung bei den Gastgebern.

Duisburg: Homberger Weihnachtsturnier

Zweiter und dennoch Sieger

MR
27. Dezember 2007, 16:54 Uhr

Die Vormachtstellung des VfB Homberg ist beendet. In der mit rund 300 Zuschauern gefüllten Glückauf-Halle musste sich der Duisburger Oberligist gestern Abend beim traditionellen Weihnachtskick unter dem Dach Landesligist TuS Fichte Lintfort geschlagen geben. Im Finale siegte der TuS mit 4:3 und sorgte so nach fünf siegreichen Jahren für Ernüchterung bei den Gastgebern.

Während die erste Garde der Schwarz-Gelben in einem, von den Favoriten dominierten Turnier, ganze 22 „Hütten“ erzielte, traf die Zweite der Linksrheinischen nur ein einziges Mal in die gegnerischen Maschen und schied bereits nach der Vorrunde sang und klanglos aus.

Ebenfalls enttäuschend verlief der Auftritt des DSV 1900 Duisburg. Trotz einem furiosen 11:0-Auftagt gegen A-Liga-Vertreter SV Scherpenberg, war auch für den Landesligisten bereits vor der K.O.-Phase das Ende der Fahnenstange erreicht. Den zweiten Platz in der Gruppe B und somit das Ticket für das Halbfinale sicherte sich mit dem TV Asberg der klassentiefere Bezirksligist.

In der Runde der letzten Vier setzten sich dann erneut die Favoriten durch. Der VfB und Finalgegner Lintfort hatten mit ihren Matchpartnern keine Probleme, so dass dem TVA und dem SV Sonsbeck nur das „Kleine Finale“ als letzte Möglichkeit der Präsentation blieb. Den Sprung auf das Podest schaffte mit dem SV Sonsbeck auch hier der favorisierte Klub.

Den größten Sieg des Tages konnte mit Manfred Wranik aber dennoch ein Homberger verbuchen. Bereits vor dem letzten Vorrundenspiel des VfB hatte der Goalgetter des VfB all seinen Mut zusammengenommen und seiner Lebensgefährtin Martina einen Heiratsantrag gemacht. Diese hatte, zu Tränen gerührt, das Anliegen ihres Herzensstürmers unter dem tosenden Beifall des Publikums bejaht und somit doch noch für einen Homberger Triumph gesorgt.

Das Turnier in Zahlen:

Die Vorrunde:

SV Sonsbeck- VfB Homberg II 2:0
TuS Fichte Lintfort- SV Haesen/Hochheide 4:1
VfB Homberg- TV Asberg 7:0
DSV 1900- SV Scherpenberg 11:0
SV Sonsbeck- SV Haesen/Hochheide 5:3
TuS Fichte Lintfort- VfB Homberg II 5:0
VfB Homberg- SV Scherpenberg 9:0
DSV 1900- TV Asberg 3:4
SV Sonsbeck- TuS Fichte Lintfort 1:5
VfB Homberg II- SV Haesen/Hochheide 1:5
VfB Homberg- DSV 1900 6:2
TV Asberg- SV Scherpenberg 4:1

Halbfinale:

VfB Homberg- SV Sonsbeck 4:1
TuS Fichte Lintfort- TV Asberg 9:3

Spiel um Platz drei:

SV Sonsbeck- TV Asberg 8:1

Finale:

VfB Homberg- TuS Fichte Lintfort 3:4

Autor: MR

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