Es war bislang noch nicht die Saison des Sascha Wolf. Der Torjäger der Schwarz-Weißen, sonst immer für 20 bis 25 Tore pro Jahr gut, hat erst für ihn mickrige dreimal in den gegnerischen Kasten getroffen und musste sich darüber hinaus mit diversen Verletzungen (Nasenbeinbruch, Rippenprellung) herumschlagen. Trotzdem hat der 36-Jährige seine gute Laune verloren, zu gut gefällt ihm das Abschneiden seines Teams:

ETB: Sascha Wolfs Hadern mit der Trefferquote

"Wird nicht einfacher für mich, sondern schwerer"

md
15. Dezember 2007, 09:55 Uhr

Es war bislang noch nicht die Saison des Sascha Wolf. Der Torjäger der Schwarz-Weißen, sonst immer für 20 bis 25 Tore pro Jahr gut, hat erst für ihn mickrige dreimal in den gegnerischen Kasten getroffen und musste sich darüber hinaus mit diversen Verletzungen (Nasenbeinbruch, Rippenprellung) herumschlagen. Trotzdem hat der 36-Jährige seine gute Laune verloren, zu gut gefällt ihm das Abschneiden seines Teams:

"Ich hätte natürlich liebend gern mehr Treffer erzielt, aber ich freue mich auch so, dass es für unsere Mannschaft so hervorragend läuft."

Der ETB liegt auf Rang zwei, hat engen Kontakt zur Tabellenspitze und könnte sogar mit etwas Glück auf Rang eins überwintern. Wolf betont jedoch, dass ihm diese Momentaufnahme nicht so wichtig ist: "Es ist nicht unser Ziel, Wintermeister zu werden, sondern am Ende unter den ersten Vier zu landen." Mit diesem Gedanken im Hinterkopf treten die Uhlenkrug-Kicker auch am kommenden Wochenende gegen Velbert an, für Wolf ist klar: "Wir wollen oben dranbleiben, also müssen wir auch in Velbert gewinnen."

Dass die SSVg seit knapp drei Wochen kein Spiel mehr bestritten hat, könnte sich dabei zum Vorteil erweisen. "Der Schuss kann aber auch nach hinten losgehen", warnt der frühere Schalker und reicht die Begründung direkt hinterher: "Bei ihnen lief es zuletzt zwar nicht so rund, aber eventuell konnten sie sich in der Pause fangen. Wir müssen aufpassen."

Beachten seine Mannschaftskameraden diesen Rat, kann die Truppe von Trainer Frank Kontny beruhigt in die Winterpause gehen. Für "Oldie" Wolf kommt sie jedenfalls genau zur rechten Zeit: "Es wird nicht einfacher für mich, sondern eher schwerer. Deshalb nutze ich die freie Zeit, um Kraft zu tanken und dann noch einmal voll anzugreifen."

Autor: md

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