Traditionen sollte man unbedingt pflegen, dieser Ansicht ist auch Rot-Weiss Essen. Noch nie verlor der Club gegen die Zweitvertretung des Hamburger SV, auch am gestrigen Samstag wurde das vor 808 Zuschauern in der riesigen Nordbank-Arena nicht abgeschafft. Mit 3:0 (1:0) gewann die Truppe von Coach Heiko Bonan zum siebten Mal gegen die Hanseaten. Nach der letzten 0:1-Meisterschafts-Schlappe gegen Cottbus und vor dem Match gegen Zweitligist 1.FC Kaiserlautern im Rahmen der 2. DFB-Pokalhauptrunde am kommenden Mittwoch, 31. Oktober (19 Uhr, Hafenstraße), ein existenzieller Schritt zurück in die Erfolgsspur.

HSV II - RWE 0:3 - Bonan stolz

Tradition wird gepflegt

ul
28. Oktober 2007, 12:38 Uhr

Traditionen sollte man unbedingt pflegen, dieser Ansicht ist auch Rot-Weiss Essen. Noch nie verlor der Club gegen die Zweitvertretung des Hamburger SV, auch am gestrigen Samstag wurde das vor 808 Zuschauern in der riesigen Nordbank-Arena nicht abgeschafft. Mit 3:0 (1:0) gewann die Truppe von Coach Heiko Bonan zum siebten Mal gegen die Hanseaten. Nach der letzten 0:1-Meisterschafts-Schlappe gegen Cottbus und vor dem Match gegen Zweitligist 1.FC Kaiserlautern im Rahmen der 2. DFB-Pokalhauptrunde am kommenden Mittwoch, 31. Oktober (19 Uhr, Hafenstraße), ein existenzieller Schritt zurück in die Erfolgsspur.

"Die große Frage vor dem Spiel war für uns, wie wir das Duell gegen Energie verkraftet haben", grübelte Bonan, "jetzt kann man wohl sagen, dass die Niederlage gegen Cottbus zur richtigen Zeit gekommen ist. Die Reaktion der Mannschaft war überragend."

HSV-Kollege Karsten Bäron hatte keinen Grund, zu loben: "Essen hat verdient gewonnen, wir haben einen Punkt erreicht, an dem wir vor sechs bis acht Wochen schon einmal waren. Da wollten wir eigentlich nicht wieder hin. Das war auf unserer Seite keine Leistung, die man braucht, um in der Regionalliga zu gewinnen." Durch den Küsten-Dreier bleibt RWE in der Regionalliga Nord auswärts unbezwungen: Michael Lorenz (28.), Markus Kurth (62.) - jewweils mit ihren zweiten Saisontreffern - und Tim Gorschlüter (69.) mit seinem ersten Erfolgserlebnis für RWE und in der Regionalliga überhaupt.

Bonan: "Wir haben in Durchgang zwei auf 4-4-2 umgestellt, das hat das Team super umgesetzt. Als Coach kann man auf eine solche Leistung nur stolz sein. Wir standen über das gesamte Spiel hervorragend, fuhren mit breiter Brust nach Hause." Logisch, die Meinungen der beiden Fußball-Lehrer über das Match blieben völlig unterschiedlich - Bäron: "So sollten wir über das Thema dritte Liga überhaupt nicht reden. Es war der bislang schlechteste Auftritt meiner Auswahl."

Autor: ul

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