Ohne seine Stars Franck Ribery (Muskelverhärtung) und Luca Toni (Grippe) muss der FC Bayern München im ersten Spiel der Gruppenphase des UEFA-Pokals am Donnerstag bei Roter Stern Belgrad (21.15 Uhr/live im ZDF) auskommen. Der deutsche  Rekordmeister reiste am Mittwochvormittag zudem ohne die Nationalspieler Martin Demichelis (ebenfalls Grippe) und Daniel van Buyten (Pferdekuss) in die serbische Hauptstadt.  Ebenfalls fehlen werden die Rekonvaleszenten  Oliver Kahn und Willy Sagnol. Dafür soll Philipp Lahm erstmals nach  seiner Innenbandverletzung wieder zum Einsatz kommen.

FC Bayern in Belgrad ohne Ribery und Toni

"Für die FIFA existieren offenbar nur Verbände"

sid
24. Oktober 2007, 13:47 Uhr

Ohne seine Stars Franck Ribery (Muskelverhärtung) und Luca Toni (Grippe) muss der FC Bayern München im ersten Spiel der Gruppenphase des UEFA-Pokals am Donnerstag bei Roter Stern Belgrad (21.15 Uhr/live im ZDF) auskommen. Der deutsche Rekordmeister reiste am Mittwochvormittag zudem ohne die Nationalspieler Martin Demichelis (ebenfalls Grippe) und Daniel van Buyten (Pferdekuss) in die serbische Hauptstadt. Ebenfalls fehlen werden die Rekonvaleszenten Oliver Kahn und Willy Sagnol. Dafür soll Philipp Lahm erstmals nach seiner Innenbandverletzung wieder zum Einsatz kommen.

Für die gesundheitlichen Probleme der Münchner Spieler machte der Bayern Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge wieder einmal auch den Fußball-Weltverband mitverantwortlich: "Die Spieler werden von der FIFA kreuz und quer durch die Welt gejagt, da muss man sich nicht wundern, wenn das Immmunsystem mal versagt", sagte er.

Auch der brasilianische Nationalspieler Lucio hatte nach seiner Rückkehr von der Nationalmannschaft Probleme: Er kämpfte in den vergangenen Tagen mit einem Magen-Darm-Virus. Der Argentinier Demichelis war in der vergangenen Woche in Südamerika für sein Land im Einsatz.

Rummenigge erhob deshalb seine schon bekannten Forderungen. "Die FIFA muss sich Gedanken über den Terminkalender machen, so kann und darf es nicht weitergehen. Für die FIFA existieren offenbar nur Verbände, Klubs zählen gar nichts", sagte er, ergänzte aber auch ein wenig hilflos: "Wir können da nichts machen."

Autor: sid

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