RWO – BVB II 3:1 (1:1) / Wieder eine Partie umgebogen

Coach Bruns: "Phänomenal"

Christian Brausch
08. Oktober 2007, 09:51 Uhr

"Ich habe vorher schon gesagt: Es treffen zwei Serien aufeinander, nach dem Spiel wird unsere weiter bestehen", erklärte RWO-Coach Hans-Günter Bruns vor dem Auftritt gegen die BVB-Reserve. Und seine Aussage bestätigte sich, die Kleeblätter setzten sich gegen den BVB II mit 3:1 (1:1) durch und blieben auch im sechsten Match in Serie unbesiegt.

Und für die Hausherren wieder eine Bestätigung der Moral: Erneut wurde ein Rückstand (Sahr Senesie traf nach 18 Minuten) umgebogen. Und erneut war es ein Freistoß von David Müller, der die Wende einleitete. Nach dem Studium mehrerer TV-Szenen waren die meisten Beteiligten allerdings der Meinung, das Leder war nicht voll hinter der Linie, so dass Mike Terranova als Abstauber-Schütze genannt wurde. Jens Robben und Müller per Kopf machten den Triumph perfekt. Den auch Gäste-Trainer Theo Schneider anerkannte: "Unter dem Strich ist der Sieg verdient. Insbesondere in der zweiten Hälfte hat RWO alles gegeben, daher bin ich nicht zufrieden, für uns war sicher mehr drin. Wir hatten nach dem 1:0 eine gute Phase, ohne aber genug nach vorne zu machen."

Die Konsequenz: Der Gastgeber kam auf und surft weiter auf der Erfolgswelle. Bruns sichtlich stolz: "Wir haben mehr investiert. Phänomenal, was meine Jungs gerade abliefern. Jeder ist bereit an die Grenze zu gehen, sogar darüber hinaus. Und wir arbeiten nicht nur den Fußball, wir haben uns auch spielerisch weiterentwickelt."

Was speziell der Konter zum 3:1 bewies, früher wurden diese Gelegenheiten gerne vertändelt, so dass bis zur letzten Sekunde gezittert werden musste. Bruns: "Wir haben zwar nach dem Rückstand etwas gebraucht, um uns zu finden. Aber dann haben wir bis zur 70. Minute toll gespielt, am Ende gab es dann noch einige Situationen zu überstehen, das haben wir mit einer geschlossenen Leistung geschafft."

Autor: Christian Brausch

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