Am kommenden Sonntag steht für Oberliga-Spitzenreiter KFC Uerdingen die nächste Partie gegen einen arg gefährdeten Abstiegskandidaten an (15 Uhr).

Oberliga Niederrhein

Schuss vor Uerdingens Bug - zur richtigen Zeit?

Niklas Berkel
18. April 2017, 12:39 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

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Am kommenden Sonntag steht für Oberliga-Spitzenreiter KFC Uerdingen die nächste Partie gegen einen arg gefährdeten Abstiegskandidaten an (15 Uhr).

Zuhause wartet auf Andre Pawlaks Mannschaft der FC Kray. Die 1:2-Niederlage vom vergangenen Samstag gegen den Tabellenvorletzten SV Hönnepel-Niedermörmter soll vergessen gemacht werden. "Wir haben das schwächste Spiel der Saison gemacht", ärgert sich Uerdingens Trainer noch immer. Um gegen den FC Kray bestehen zu können, "müssen wir vieles besser machen" (Pawlak).

Einen Hauptgrund für die Niederlage sah Uerdingens Coach in der zu schwachen Chancenverwertung: "Die war ausbaufähig. Wir haben Hö.-Nie. dadurch stark gemacht. Das darf uns nicht wieder passieren, das muss besser werden. Sonst haben wir es auch gegen Kray schwer."

Außerdem müsse der KFC wieder mehr Körperspannung auf den Platz bringen: "Wir müssen begreifen, dass wir an unsere Leistungsgrenze gehen müssen, um jeden Gegner zu schlagen." Gegen Hö.-Nie. war dies nicht der Fall. "Die Niederlage ist kein Drama gewesen. Jede Mannschaft kann schlechte Tage haben. Aber es ist auch klar, dass das nicht unser Anspruch ist", betont Pawlak.

Kray steht momentan abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz. Elf Punkte müsste Christoph Klöppers Team noch aufholen, um sich den Klassenerhalt zu sichern. Angefangen hat der FCK damit zwar schon mal - mit zwei Siegen aus den letzten drei Begegnungen gelangen genau so viele wie in den 21 Spielen davor - doch die 1:3-Niederlage gegen Ratingen vergangene Woche war ein nächster Rückschlag, den es zu aufzuarbeiten gilt.

Trotzdem warnt Uerdingens Trainer vor den Qualitäten des kommenden Gegners: "Moses Lamidi hat schon Bundesliga gespielt. Auch andere waren höherklassig aktiv. Besonders ihre Standards sind brandgefährlich. An einem guten Tag können sie jedem Gegner wehtun."

Viel passiert ist durch Uerdingens Niederlage an der Spitze aber nicht. Bei noch acht verbleibenden Spielen hat der Tabellenführer satte elf Punkte Vorsprung auf Verfolger Schonnebeck. Es gelte nun nur, wieder in die Spur zu finden. Vielleicht war die Pleite ein Schuss vor den Bug zu richtigen Zeit. "Die Erfahrung könnte im Saisonendspurt noch wertvoll werden, wenn es darum geht, den Aufstieg perfekt zu machen", hofft Pawlak.

Autor: Niklas Berkel

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