Die größte Ultragruppe bei Borussia Dortmund, The Unity, darf ihren Verkaufsstand unter der Südtribüne des Dortmunder Stadions vorerst nicht mehr betreiben.

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BVB schließt Verkaufsstand von Ultragruppe The Unity

Sebastian Weßling
19. März 2017, 22:09 Uhr
Foto: firo

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Die größte Ultragruppe bei Borussia Dortmund, The Unity, darf ihren Verkaufsstand unter der Südtribüne des Dortmunder Stadions vorerst nicht mehr betreiben.

Dies ist eine Konsequenz aus den Vorfällen rund um das Bundesligaspiel gegen RB Leipzig. Im sogenannten Büdchen hatte die Gruppe Aufkleber, Fanzines und andere Artikel verkauft, zudem war sie ein Anlaufpunkt für Fans und Interessierte.

„Als Konsequenz aus den Vorfällen rund um das Heimspiel gegen Leipzig hat die BVB-Vereinsführung das Büdchen vorerst auf unbestimmte Zeit geschlossen“, schrieb The Unity auf ihrer Homepage. Der Verein bestätigte die Maßnahme gegenüber dieser Zeitung als eine von mehreren Konsequenzen für die Ultras.

Statt im Stadion werden die Ultras ihr Büdchen künftig vor Heimspielen in den Räumen des Dortmunder Fanprojekts in der Dudenstraße aufbauen. Dort wird künftig auch der Infostand des Fanbündnisses „Südtribüne Dortmund“ zu finden sein. Dieser ist zwar von den Maßnahmen des Klubs nicht betroffen, wird aber künftig ebenfalls im Fanprojekt aufgebaut.

Damit reagiert der BVB auf die Ereignisse rund um das Heimspiel gegen RB Leipzig Anfang Februar. Damals hatten einzelne Chaoten Leipziger Fans vor dem Stadion attackiert und mehrere Fans und Polizisten verletzt. Auf der Südtribüne waren zudem einzelne gewaltverherrlichende und verunglimpfende Plakate zu sehen. Der DFB hatte daraufhin die Südtribüne für das Spiel gegen den VfL Wolfsburg gesperrt. Der BVB hat bereits angekündigt, die Übeltäter, die er ermitteln kann, mit Stadionverbot zu belegen.

Autor: Sebastian Weßling

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