Mit 4:0 gewann der BVB gegen Benfica Lissabon und bewies wieder einmal, dass die Defensive inzwischen stabiler ist. Kapitän Schmelzer hat eine einfache Erklärung.

BVB

So erklärt Kapitän Schmelzer die neue Stabilität

Sebastian Weßling
09. März 2017, 14:17 Uhr
Foto: firo

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Mit 4:0 gewann der BVB gegen Benfica Lissabon und bewies wieder einmal, dass die Defensive inzwischen stabiler ist. Kapitän Schmelzer hat eine einfache Erklärung.

Marcel Schmelzer, 4:0 gegen Benfica Lissabon gewonnen und kein Gegentor kassiert. Wie erklären Sie die neue Stabilität von Borussia Dortmund? Uns allen tut gut, dass wir in der Rückrunde außer gegen Wolfsburg fast immer mit der gleichen Formation gespielt haben. Da greifen die Automatismen immer besser.

Sie haben nach Ihrer Vorlage zum 3:0 so energisch gejubelt, dass es aussah, als hätten Sie selbst getroffen. (grinst) Das hat sich auch so angefühlt.

Diesen langen Ball auf die Außenverteidiger haben die Mittelfeldspieler oft probiert, da hat es endlich funktioniert… Das war der Spielzug, den wir uns vorgenommen haben. Das hat man ja auch bei Erik Durms Vorlage gesehen, dass wir uns vorgenommen haben, Benfica darüber zu knacken. Das hat gut geklappt. Und mich hat einfach gefreut, dass es ein wichtiges Tor war. Es war der dritte Treffer und damit hätten wir uns auch noch einen Gegentreffer erlauben können. Im Fußball ist alles möglich, das hat man im Hinspiel gesehen. Deswegen habe ich mich so gefreut, weil wir dadurch mehr Sicherheit im Spiel hatten.

In der Phase zuvor sah es dagegen so aus, als könnte das Spiel kippen… Das ist ein Stück weit normal, weil viele von uns zum ersten Mal in so einer K.o.-Phase spielen. Dann gehen wir 1:0 in Führung und wissen nicht so recht: Was machen wir jetzt? Gehen wir trotzdem noch weiter drauf, gehen wir dieses Risiko? Dann haben wir in der Halbzeit darüber gesprochen, dass wir nochmal so rauskommen müssen wie am Anfang. Dann haben wir direkt unsere Chancen genutzt, zum Beispiel durch das wunderschöne Tor von Christian. Das ist wichtig, dass wir unsere Chancen nutzen. Das war auch beim 6:2 gegen Bayer Leverkusen extrem wichtig. Das war kein gutes Spiel von uns, aber wir sind durch Ousmane Dembélé direkt in Führung gegangen und nicht den Chancen hinterhergelaufen.

Autor: Sebastian Weßling

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