Schalke muss nach der 2:4-Niederlage bei Borussia Mönchengladbach den Blick nach unten richten. Vor dem Europa-Duell mit den Fohlen steht der Trainer unter Druck.

Schalke

Weinzierl nach erneuter Pleite restlos bedient

Thomas Tartemann
05. März 2017, 13:40 Uhr
Foto: Firo

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Schalke muss nach der 2:4-Niederlage bei Borussia Mönchengladbach den Blick nach unten richten. Vor dem Europa-Duell mit den Fohlen steht der Trainer unter Druck.

Markus Weinzierl war bedient. „Wir können mit unserer Leistung nicht zufrieden sein. Borussia hat uns klar geschlagen. Das ist natürlich äußerst unbefriedigend“, meinte der Schalker Trainer nach dem 2:4 am Niederrhein.

Weinzierl ärgerte sich darüber, „dass wir die Partie innerhalb von zehn Minuten aus der Hand gegeben haben.“ Und warum? „Weil wir genau das gemacht haben, was wir eigentlich nicht tun wollten. Nämlich den Gegner zum Kontern einzuladen.“ Mönchengladbach spielte seine Qualitäten eiskalt aus und sorgte für noch größeren Frust im königsblauen Lager.

Nach der Bayern-Packung im Pokal (0:3) jetzt ein 2:4 bei den Borussen in der Meisterschaft – Schalke kommt nach einem positiven Monat Februar im März nicht in Schwung. Weinzierl weiß, dass sich das Blatt dringend ändern muss. Am Donnerstag (21.05 Uhr) geht es wieder gegen Mönchengladbach. Dann im ersten Europa League-Duell. Weinzierl: „Wir wissen, dass wir besser spielen können: Das wollen wir am Donnerstag zeigen.“

Sein Trainerkollege Dieter Hecking will das verhindern. Er war voll des Lobes über den Auftritt seiner Gladbacher: „Die Mannschaft macht im Moment einen fantastischen Job. Ich denke, dass wir den Abstiegskampf jetzt endgültig hinter uns gelassen haben. Wir sind in drei Wettbewerben aktiv. Das kostet viel Kraft, aber wir freuen uns auf jedes Spiel. Am Donnerstag steht aber eine ganz andere Partie an.“

Und in die gehen die Mönchengladbacher mit einem Hochgefühl. Die Frage ist, ob Schalke schnell die Köpfe hochkriegt, um den Borussen einen heißen Euro-Fight zu liefern. Klappt das nicht, wird der Frust noch größer.

Autor: Thomas Tartemann

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