Eine kleine Hiobsbotschaft musste der FC Schalke am Dienstag verkünden.

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Kolasinac hat sich in Köln die Nase gebrochen

Peter Müller
21. Februar 2017, 20:44 Uhr
Foto: firo

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Eine kleine Hiobsbotschaft musste der FC Schalke am Dienstag verkünden.

Sead Kolasinac hat sich beim Spiel in Köln (1:1) einen Nasenbeinbruch zugezogen, mit einer Maske ist er aber dennoch einsatzfähig. In der Europa League am Mittwoch gegen Saloniki könnte er aber geschont werden.

Am Sonntag wird der bosnische Nationalspieler dringender gebraucht, das Spiel gegen Saloniki ist nur ein Zwischenschritt vor dem Schlüsselspiel gegen den erstaunlich stabilen Champions-League-Anwärter 1899 Hoffenheim. In der Bundesliga kommen die Schalker nur schleppend von der Stelle, acht Punkte trennen sie vom sechsten Rang, mit dem sie sich erneut den Zugang zur Europa League verschaffen würden. Vielleicht reicht ja sogar der zurzeit sieben Punkte entfernte Platz sieben: dann nämlich, wenn der DFB-Pokalsieger auch für die Champions League qualifiziert wäre.

“Es gilt, in allen drei Wettbewerben alles rauszuhauen”, bekräftigt Trainer Markus Weinzierl. Drei Wege können Schalke noch ins europäische Geschäft führen - aber alle sind beschwerlich. Mit einem Europa-League-Triumph zu rechnen, der die Tür zur Champions League öffnen würde, wäre wenig realistisch. Im DFB-Pokal muss Schalke einen Sahnetag erwischen, um im Viertelfinale den FC Bayern in München rauskegeln zu können. Bleibt also weiterhin die Hoffnung auf eine Erfolgsserie in der Bundesliga.

“Es sind noch viele Spiele”, sagt Markus Weinzierl, und auch Offensivspieler Max Meyer gibt sich kämpferisch: “Wir sind auch in der Bundesliga noch nicht abgeschrieben. Wir können noch mal oben anklopfen, wir werden noch nicht aufgeben.”

Das drohende Szenario einer Saison ohne internationale Spiele schärft die Sinne der Schalker, auch vor dem Sprung über die vermeintlich niedrige Hürde Saloniki wollen sie konzentriert bleiben. Trainer Markus Weinzierl will klar auf Sieg spielen lassen: “Wir wollen unseren Fans etwas bieten”, sagt er. Eine Gefahr, dass der 3:0-Vorsprung Auswirkungen auf die Motivation haben könnte, sieht Max Meyer nicht: “Da sollte man sich keine Sorgen machen. Das ist ein K.o.-Spiel unter Flutlicht vor eigenem Publikum und damit ein Highlight für jeden Profi.”

Autor: Peter Müller

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