Der Bonner SC wird seine Wintervorbereitung in Bornheim-Hersel absolvieren.

Bonner SC

Wintervorbereitung in der Fremde

Judith Zacharias
04. Januar 2017, 09:34 Uhr
Foto: Bonner SC

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Der Bonner SC wird seine Wintervorbereitung in Bornheim-Hersel absolvieren.

Da der eigene Platz auf Grund der Witterungsbedingungen nicht bespielbar ist, startet die Vorbereitung auf die Rückrunde am 5. Januar im Bornheimer Stadtteil.

Bereits vor einigen Wochen machte Rheinlöwen-Coach Daniel Zillken seinen Unmut über die Trainingsbedingungen im Winter laut. "Wir brauchen den Kunstrasen. Ich kann nicht sagen, wo wir ab dem 5. Januar zur Wintervorbereitung trainieren. Wir müssen in der Umgebung betteln, um einen Trainingsplatz zu bekommen. Wir können doch nicht die anderen Mannschaften von ihren Plätzen hauen, nur weil wir in der Regionalliga spielen. Und immer nur Runden über die Laufbahn zu laufen, das ist doch kein Fußball", beschwerte sich der BSC-Trainer.

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Dennoch zeigten sich die Verantwortlichen nun erleichtert über die Lösung, beim TuS Germania Hersel trainieren zu dürfen. „Wir freuen uns, dass wir im Januar 2017 den Kunstrasenplatz des TuS Germania Hersel 1910 e. V. nutzen dürfen“, sagt BSC-Vorstandsmitglied Thorsten Nolting: „Auf der anderen Seite ist es schon bezeichnend, dass der höchstklassige Bonner Fußballverein Asyl in Bornheim finden muss, um sich entsprechend auf die zweite Hälfte der Regionalliga-Saison vorbereiten zu können. Daher danke ich meinem Herseler Vorstandskollegen Herrn Wiegand ausdrücklich für sein persönliches Engagement in dieser Angelegenheit.“ Auch Thomas Schmitz, sportlicher Leiter des BSC, ist froh über das großzügige Angebot des Tus Germania Hersel: „Es ehrt unsere Freunde aus Hersel, denen wir in der Vergangenheit auch schon helfen konnten, dass sie uns jetzt im Januar 2017 diese Möglichkeit bieten, denn unsere Ziele lassen sich nur mit einer guten Vorbereitung verwirklichen. Als kleines Dankeschön wird der BSC zur Platzeröffnungsfeier ein Freundschaftsspiel gegen den TuS Hersel austragen.“

Derweil wird nach Recep Kartal auch David Bors die Rheinlöwen verlassen. Der 21-Jährige, der im Sommer vom FC Viktoria Köln in die Bundesstadt gewechselt war, kam in der Hinrunde auf 329 Einsatzminuten und drei Treffer im BSC-Dress. Bors hatte um Vertragsauflösung gebeten.

Autor: Judith Zacharias

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