Zweimal auswärts, zweimal zuhause: Auf den FC Schalke 04 warten noch 360 Pflichtspiel-Minuten bis zur Winterpause.

Schalke

Noch kein Sieg gegen Top-Teams

Thomas Tartemann
05. Dezember 2016, 16:34 Uhr
Foto: firo

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Zweimal auswärts, zweimal zuhause: Auf den FC Schalke 04 warten noch 360 Pflichtspiel-Minuten bis zur Winterpause.

„Wir wollen nach dem 1:2 in Leipzig sofort versuchen, eine neue Serie zu starten“, sagt Schalkes Sportvorstand Christian Heidel nach dem Ende des Positiv-Laufs. Beim Europa League-Spiel am Donnerstag (21.05 Uhr/Sport1) können die Königsblauen ohne großen Druck eine neuen Serien-Anlauf starten. Schalke ist Spitzenreiter in Gruppe I. Salzburg hat nach dem 1:1 gegen Krasnodar keine Chance mehr auf eine Qualifikation für die nächste Runde. Trotzdem wurden für das Duell mit den Schalkern über 20000 Tickets verkauft.

In der Liga geht es für die Königsblauen mit dem Heimspiel gegen Bayer 04 Leverkusen (Sonntag, 17.30 Uhr/Sky) weiter. Danach warten die Aufgaben zuhause gegen den SC Freiburg und auswärts beim Hamburger SV. Bis zur Weihnachtszeit will Trainer Markus Weinzierl weiter Boden gutmachen. Weinzierl sieht seine Profis trotz der in Leipzig gestoppten Aufholjagd auf Kurs. „Die Leistung in Leipzig hat mich bestärkt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wir haben dort eine ordentliche Partie gezeigt. Allerdings ohne Belohnung“, bilanziert der Fußball-Lehrer. Eine Spitzenmannschaft ist sein Team noch nicht.

Die direkten Duelle mit den sieben Mannschaften, die aktuell vor Schalke stehen, endeten fast alle frustrierend. Neben der Niederlage gegen die Roten Bullen setzte es auch gegen Bayern München, Hertha BSC (jeweils 0:2), Hoffenheim (1:2), Frankfurt (0:1) und Köln (1:3) Dämpfer. Nur gegen den Tabellensechsten Borussia Dortmund sprang ein 0:0 heraus. „Wir sind aktuell Achter, das ist das einzige, was zählt“, stellt Weinzierl fest. Er weiß, dass vom Potenzial her mehr drin ist. Aber die fünf Nackenschläge zum Saisonstart begleiten die Schalker bis in die Winterzeit. Die Frage, ob sich das Team jetzt erneut aus der Bahn kippen lässt, wird schon gegen Salzburg und Leverkusen beantwortet.

„Ich glaube nicht, dass uns das Leipzig-Spiel zurückwirft“, sagt Heidel.
Kapitän Benedikt Höwedes schöpft aus der kompletten Phase, in der sein Team ungeschlagen blieb, Mut. „Da haben wir gesehen wie stark wir sind und dass wir uns vor keiner Mannschaft verstecken müssen.“ Um die Top-Teams zu knacken, muss Schalke allerdings noch einiges draufpacken und sich vor allem im Bereich Handlungsschnelligkeit sowie Spieltempo steigern.

Autor: Thomas Tartemann

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