FC Kray-Coach Muhammet Isiktas, im wirklichen Leben Lehrer, hat unter der Woche Hausaufgaben verteilt: Chancenauswertung und Laufwege standen auf dem Stundenzettel.

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Kray hilft nur ein Dreier

Ralf Wilhelm
29. Oktober 2016, 08:07 Uhr
Foto: Tillmann

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FC Kray-Coach Muhammet Isiktas, im wirklichen Leben Lehrer, hat unter der Woche Hausaufgaben verteilt: Chancenauswertung und Laufwege standen auf dem Stundenzettel.

Erstes kleines Resümee: „Das haben wir jetzt besser gemacht, ich bin mit der Trainingswoche sehr zufrieden.“ Wie gut es sich in die Praxis umsetzen lässt, das wird sich am Sonntag gegen den Tabellen-Achten zeigen. Der Gast aus Homberg hat sich in den letzten Wochen ordentlich gemausert und sich mittlerweile ein Zehn-Punkte-Polster vor den Krayern verschafft. Mit Dennis Wibbe läuft ein alter Bekannter auf, der im ersten Regionalliga-Jahr das Krayer Trikot trug. Auch Trainer Stefan Janßen ist in Essen kein Unbekannter.

Freundschaftsbande werden aber nicht geknüpft, dafür geht es für die Gastgeber um zu viel: „Homberg hat es in den letzten Spielen viel besser gemacht, aber bei uns auf Kunstrasen rechnen wir uns Chancen aus. Wir müssen an unsere Grenze gehen, in unserer Situation hilft nur ein Dreier weiter“, betont Isiktas. Dass der FCK in der Sturmreihe äußerst dünn besetzt ist, rächt sich nun. Als einen „schleichenden Prozess“ bezeichnet der Trainer die Angriffsschwäche, verfügt er mit Romas Dressler doch nur über einen nominellen Stürmer. Aber es scheint sich etwas zu tun, vielleicht schon kurzfristig: „Sonntag weiß ich mehr“, meinte er vielsagend.

Autor: Ralf Wilhelm

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