Nach seiner Entlassung beim Oberligisten aus Ratingen dauerte es nur wenige Wochen bis Peter Radojewski eine neue Aufgabe gefunden hatte.

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Radojewskis erste Wochen in Cronenberg

Simon Gerich
19. Oktober 2016, 09:07 Uhr
Foto: Michael Gohl

Foto: Michael Gohl

Nach seiner Entlassung beim Oberligisten aus Ratingen dauerte es nur wenige Wochen bis Peter Radojewski eine neue Aufgabe gefunden hatte.

Beim angeschlagenen Oberliga-Aufsteiger Cronenberger SC hat Radojewski die große Aufgabe Klassenerhalt vor der Brust. Bereits in seinem ersten Spiel an der Seitenlinie der Wuppertaler schaffte er einen 2:1-Erfolg gegen den Mit-Aufsteiger SF Baumberg. Am letzten Spieltag verlor seine Mannschaft aber nicht nur das Spiel in Bocholt mit 0:1, sondern auch Abwehrspieler [person=7793]Jan David Schättler[/person] nach einer Roten Karte in der 86. Minute.

"Der Situation ging ein Fehler im Mittelfeld voraus. Ob die Rote Karte gerechtfertigt war, kann ich nicht sagen, dafür stand ich zu weit entfernt. Sicher ist, dass uns Jan David jetzt mindestens zwei Wochen fehlen wird und wir mit dem Platzverweis leben müssen. Aber wir haben Alternativen", gibt Radojewski an. Seinen Start beim Aufsteiger bewertet er trotz der letzten Niederlage positiv: "Wir können zufrieden sein. Der Sieg gegen Baumberg tat sehr gut. Gegen Bocholt war es dann eine andere Situation, da wir auswärts ran mussten."

Am kommenden Spieltag steht das Kellerduell gegen Jahn Hiesfeld auf dem Spielplan. Zu der sportlichen Situation des kommenden Gegners hat Radojewski eine klare Meinung: "Sie haben sich das sicher auch anders vorgestellt in Hiesfeld. Sie haben eine gute Truppe mit gestandenen Oberligaspielern." Dementsprechend sieht er seine Mannschaft auch in der Außenseiterrolle. "Hiesfeld ist der Favorit, wir gehen als Underdog in die Partie." Trotzdem möchte er die Punkte in Cronenberg behalten: "Wir sind Zuhause sehr gefestigt. Wenn wir alles abrufen, dann ist es für jeden Gegner schwierig Punkte aus Cronenberg mitzunehmen."

Mit einem Sieg gegen die Mannschaft von Trainer Georg Mewes könnte sich der Cronenberger SC etwas Luft im Abstiegskampf verschaffen und die Abstiegsränge verlassen.

Autor: Simon Gerich

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