In der 2. Runde des Westfalenpokals tritt der Landesligist BSV Schüren in der Lohrheide gegen den Regionalligisten SG Wattenscheid 09 an.

Westfalenpokal

"In Wattenscheid ist vieles möglich"

Simon Gerich
04. Oktober 2016, 13:38 Uhr
Foto: Socrates Tassos

Foto: Socrates Tassos

In der 2. Runde des Westfalenpokals tritt der Landesligist BSV Schüren in der Lohrheide gegen den Regionalligisten SG Wattenscheid 09 an.

Die Vorfreude bei Dimitrios Kalpakidis, dem Spielertrainer des BSV, auf das Pokalspiel gegen die SG Wattenscheid ist groß. "Es ist eine schöne Sache, sich mit Wattenscheid messen zu dürfen. Wir stehen nicht so unter Druck, wie bei normalen Ligaspielen und können uns ein bisschen austoben."

Auch wenn die Rollen klar verteilt sind und der Landesligist als Underdog nach Wattenscheid reist, glaubt Kalpakidis an eine gewisse Chance. "Es wird kein offener Schlagabtausch werden, aber wir wollen uns so teuer wie möglich verkaufen", sagt er und ergänzt: "Im Fußball ist vieles möglich, deshalb auch im Pokal in Wattenscheid. Wenn wir einen Sahnetag erwischen und unsere Qualitäten ausnutzen, kann viel passieren. Aber dafür muss alles zu 100% passen."

Schüren-Trainer kritisiert Tausch des Heimrechts

Nach einer Serie von drei Niederlagen in der Landesliga konnte die Kalpakidis-Elf zuletzt zwei Siege einfahren und in der Tabelle einige Plätze gut machen. Für das Selbstvertrauen seiner Truppe ein enormer Pluspunkt, wie Kalpakidis betont. "Die Siege tun natürlich gut. Da ist es schon besser, dass wir das Pokalspiel jetzt haben und nicht schon vor zwei Wochen."

Dass das Spiel jedoch im Wattenscheider Lohrheide-Stadion ausgetragen werden muss, enttäuscht den Schürener Spielertrainer. "Wir hätten gerne bei uns gespielt und ich finde es schade, dass uns so ein Heimspiel wegen Sicherheitsbedenken geklaut wird." Dimitrios Kalpakidis sieht da den Verband und die Stadt mehr in der Verantwortung. "Es sollte möglich sein, dass kleine Vereine solche Highlightspiele bei sich auf der Anlage austragen können. Der Verband und die Stadt müssen sich mehr damit auseinandersetzen, um so etwas zu ermöglichen", fordert Kalpakidis.

Autor: Simon Gerich

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