Mike Terranova ist derzeit ein gefragter Mann.

RWO

Terranova ist im Moment eher Psychologe als Trainer

Ralf Bögeholz
16. August 2016, 22:25 Uhr
Foto: Ketzer

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Mike Terranova ist derzeit ein gefragter Mann.

Nach seiner Ernennung zum Cheftrainer des Fußball-Regionalligisten Rot-Weiß Oberhausen steht er im Mittelpunkt des Interesses bei den Kleeblättern. Darüber hinaus hat er viel damit zu tun, das Training zu leiten und viele, viele Gespräche mit den Spielern zu führen.

„Im Moment ist man ja eher Psychologe als Trainer“, weiß der ehemalige Torjäger. Sein erstes Pflichtspiel als Trainer der Ersten steht bereits am Mittwoch um 19 Uhr beim Landesligisten 1. FC Mönchengladbach auf dem Programm. Eine willkommene Möglichkeit, vor dem Liga-Spiel am Samstag gegen Schalke II Selbstvertrauen zu tanken.

Terranova spricht nicht nur mit seinen Spielern, er lebt den Siegeswillen auch vor. Trotz der bislang eher bescheidenen Auftritte in der Meisterschaft verschwendet er keinen Gedanken daran, dass es im Pokal einen weiteren Rückschlag geben könnte. „Die Situation könnte schöner sein, aber wir fahren dahin, um Tore zu machen und uns ein Erfolgserlebnis zu gönnen“, sagt er. Da ist es für ihn auch kein Widerspruch, dass er auf dem Gladbacher Kunstrasen auf den einen oder anderen Leistungsträger verzichten will. „Der Kader ist ist breit und stark genug, um dort zu gewinnen, auch wenn ich die Gladbacher auf keinen Fall kleiner machen will, als sie sind“, gibt er sich so selbstbewusst, wie er das von seinen Schützlingen auf dem Platz erwartet.

Terranova will kein Risiko eingehen

Den Gegner kennt er noch aus der vergangenen Saison, als er mit der U23 gegen die Gladbacher spielte, die am Ende ebenso wie RWO aus der Oberliga abstiegen. Die Oberhausener Reserve gewann beide Saisonspiele gegen die Gladbacher, möglicherweise ein gutes Omen. Auch am Mittwoch wird er wieder mit einem jungen Team dort antreten. „Es macht wenig Sinn, einen Benjamin Weigelt oder Robert Fleßers dort auf dem Kunstrasen spielen zu lassen“, kündigt er an, um vor dem wichtigen Meisterschaftsspiel am Samstag kein Risiko einzugehen. Das gilt ebenso wie für Patrick Bauder, der seit Montag wieder im Mannschaftstraining dabei ist.

Wie er genau umbaut, lässt er noch offen. Zumal er auch noch immer die zweite Mannschaft im Hinterkopf hat. „Die haben ja auch zeitgleich ein wichtiges Spiel“, weiß er noch genau. Schließlich muss er auch mit seinem dortigen Nachfolger Dimi Pappas noch einige Dinge absprechen.

Autor: Ralf Bögeholz

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