Der Blick auf die Tabelle der Fußball-Oberliga Niederrhein ist für Neuling VfB Homberg nach den ersten absolvierten 90 Minuten schön.

VfB Homberg

Santana fällt vier Wochen aus

Thomas Tartemann
17. August 2016, 07:07 Uhr
Foto: Udo Milbret

Foto: Udo Milbret

Der Blick auf die Tabelle der Fußball-Oberliga Niederrhein ist für Neuling VfB Homberg nach den ersten absolvierten 90 Minuten schön.

Die Linksrheinischen grüßen von Platz eins. Trainer Stefan Janßen: „Wir haben uns die Tabelle nicht ausgeschnitten, weil sie einfach noch keine Aussagekraft hat. Aber das Bild ist so natürlich weitaus angenehmer, als wenn wir mit dem Rücken zur Wand stehen würden.“

Heute Abend (19.30 Uhr) geht es für die Gelb-Schwarzen mit dem Auswärtsspiel beim VfB Hilden weiter. „Hilden ist zum Start genau das passiert, was wir unbedingt vermeiden wollten: Nämlich mit einer Niederlage in die Serie zu starten“, so Janßen, der den Gegner als „unangenehm“ einstuft. Um nicht überrumpelt zu werden, haben die Homberger das Hildener Team genauer unter die Lupe genommen. „Wir haben uns in dem Bereich professionalisiert. Ein ausgebildeter Trainer steht uns für Gegner-Beobachtungen zur Verfügung und hat Erkenntnisse über Hilden gesammelt“, so Janßen.

Sunay Acar, der beim 4:0 über Düsseldorf-West seine

Abschiedsvorstellung im gelb-schwarzen Dress gab, macht durch sein Karrierende automatisch einen Kaderplatz frei. Neuzugang Florian Witte besitzt gute Karten, Urgestein Acar auf der Sechser-Position zu ersetzen. Cengizhan Erbay hat nach seiner Verletzung wieder Fahrt aufgenommen, soll aber zunächst in der Homberger Reserve etwas Wettkampfpraxis sammeln. Derweil muss Stürmer Sebastian Santana in nächster Zeit passen. Der Homberger Wirbelwind zog sich eine Kreuzbandzerrung zu. „Er hatte Glück im Unglück“, so Janßen. Torjäger Marcel Kalski, den beim Ligastart ebenfalls das Knie zwickte, hat grünes Licht für einen Einstaz gegeben.

Ob Stefan Janßen gleich in der ersten Saisonwoche rotiert, will der Coach nach dem Hilden-Duell entscheiden: „Das hängt von der Intensität dieser Partie ab.“ Einen guten Eindruck hinterließ bei seinem ersten Einsatz Heimkehrer Jonas Rölver, der im Vorjahr 31 Spiele für Hönnepel-Niedermörmter absolvierte. „Ich habe mich weiterentwickelt“, sagt der Blondschopf, der insgesamt guter Hoffnung ist: „Wir gehen mit ordentlich Schwung in die englische Woche. Der Fußball, den wir spielen, macht richtig Spaß.“

Autor: Thomas Tartemann

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