Marcel Schmelzer wünscht sich, dass BVB-Kapitän Mats Hummels in Dortmund bleibt - nachdem Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke die Debatten neu befeuert hat.

Borussia Dortmund

Schmelzer hofft weiter auf Hummels-Verbleib

Sebastian Weßling
07. Mai 2016, 19:54 Uhr
Foto: dpa

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Marcel Schmelzer wünscht sich, dass BVB-Kapitän Mats Hummels in Dortmund bleibt - nachdem Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke die Debatten neu befeuert hat.

Das Spiel, die 0:1-Niederlage von Borussia Dortmund bei Eintracht Frankfurt, war schnell abgehakt, Marcel Schmelzer richtete den Blick schon bald nach Schlusspfiff nach vorne. Warum auch nicht, schließlich hatte dieses 0:1 kaum tabellarische Auswirkungen - außer dass manifestiert wurde, womit ohnehin jeder gerechnet hatte: Der FC Bayern München ist deutscher Fußballmeister, mit nun acht Punkten Rückstand und einem ausstehenden Spiel hat der BVB auch keine theoretischen Chancen mehr auf Platz eins.

Nachdem er also pflichtschuldig gratuliert hatte, widmete sich [person=1543]Marcel Schmelzer[/person] der näheren Zukunft, die für den BVB vor allem zwei Themen birgt: das anstehende Pokalfinale gegen die Bayern am 21. Mai - und die Personalie Mats Hummels. Geschäftsführer Joachim Watzke hatte die Debatte vor Anpfiff der Partie in Frankfurt neu befeuert, als er dem Bezahlsender Sky sagte: "Ich schätze, dass es in der nächsten Woche eine Entscheidung geben wird." Ende April hatten die Dortmunder per Ad-hoc-Mitteilung kundgetan, dass der Kapitän den BVB in Richtung München verlassen werde, seitdem vergeht kein Tag, an dem nicht neu über die Zukunft des Abwehrspielers debattiert und Wechselwahrscheinlichkeiten errechnet werden. Nichts kann in Dortmund mehr gesagt werden, ohne dass es abgeklopft wird auf mögliche Auswirkungen auf den Fall Hummels.

Das weiß auch Schmelzer, dementsprechend vorsichtig äußerte er sich nach Abpfiff in Frankfurt: “Die Hoffnung stirbt natürlich zuletzt”, sagte der Außenverteidiger. “Wir versuchen natürlich, ihn zu überreden, dass er sich für uns entscheidet.” Und wenn es dann zu einer Entscheidung komme, sei man so oder so froh, setzte Schmelzer ganz diplomatisch fort. “Dann wissen wir, was Sache ist und können weiter planen”, sagte er.

Nächste Woche soll es so weit sein.

Autor: Sebastian Weßling

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