Der FSV Vohwinkel hat eine Wahnsinns-Saison hinter sich. Mit 71 Punkten aus 28 Spielen stehen die Wuppertaler jedoch derzeit

FSV Vohwinkel

Showdown am letzten Spieltag droht

05. Mai 2016, 10:37 Uhr
Foto: Tim Müller

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Der FSV Vohwinkel hat eine Wahnsinns-Saison hinter sich. Mit 71 Punkten aus 28 Spielen stehen die Wuppertaler jedoch derzeit "nur" auf dem zweiten Tabellenplatz.

In vielen anderen Ligen würde eine solche Bilanz locker für eine überlegene Führung reichen, zumal der FSV seit über 20 Spielen ungeschlagen ist. Dennoch hat der ASV Mettmann derzeit noch einen Punkt Vorsprung und würde nach jetzigem Stand direkt aufsteigen, während Vohwinkel in die Relegation müsste. Für FSV-Trainer Marc Bach ist dies allerdings kein Grund zur Frustration: "Der ASV spielt halt auch eine bärenstarke Saison, wobei man Burgaltendorf definitiv nicht außer Acht lassen sollte. Ich sehe es sportlich, schließlich war von Anfang an klar, dass es bis zum letzten Spieltag dauern würde, bis eine Entscheidung in der Aufstiegsfrage gefallen ist."

Wobei in den kommenden Wochen noch durchaus einige Vorentscheidungen fallen könnten, treffen die Top drei doch erst an den letzten Spieltagen jeweils aufeinander. Am 34. Spieltag könnte es sogar - sofern Vohwinkel und Mettmann bis dahin punktgleich bleiben - zum absoluten Showdown Erster gegen Zweiter kommen. "Gratulation an denjenigen, der den Spielplan aufgestellt hat, er hat alles richtig gemacht", grinst Bach und freut sich bereits auf ein mögliches echtes Endspiel um die Meisterschaft: "Das ist nicht alltäglich und genau für solche Partien spielt man Fußball."

Auch sonst reiben sich in der Stadt bereits einige Mannschaften und Vereine die Hände. So gibt es in Wuppertal einige Anträge auf Spielverlegung, um dieses Event nicht zu verpassen. Bach: "Wir hoffen natürlich, dass unser Fuchsbau voll sein wird, da wir die Einnahmen auch gut gebrauchen könnten. Aber wir haben noch keine Vorstellung, was da im Endeffekt auf uns zukommen könnte. 300, 400, 500 oder sogar 1.000 Zuschauer, es dürfte auf jeden Fall richtig voll werden."

Bis es zu diesem Finale kommt, haben die Füchse allerdings noch einiges an Arbeit vor sich. Am Wochenende ist die Spielvereinigung Steele zu Gast. Bach: "Im Hinspiel haben wir dort bereits Punkte liegen lassen. Steele hat taktisch sehr gut agiert und wir waren einfach nicht fokussiert genug, um dort mehr mitzunehmen. Wir wollen unsere Festung (Der FSV hat zu Hause in dieser Saison aus 14 Spielen 38 Punkte geholt, Anm. d. Red.) aufrecht erhalten und müssen dafür unsere Hausaufgaben machen."

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