Wer und was den Unterschied beim 3:1 von Arminia Klosterhardt gegen den TuS Essen-West 81 ausgemacht hatte, war schnell klar.

TuS Essen West 81

"Uns hat die Coolness gefehlt"

14. April 2016, 10:29 Uhr
Foto: Tillmann

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Wer und was den Unterschied beim 3:1 von Arminia Klosterhardt gegen den TuS Essen-West 81 ausgemacht hatte, war schnell klar.

Drei Tore aus vier Chancen – das ist eine brutal starke Ausbeute. Vor allem, wenn der Gegner über weite Strecken das Spiel macht und die eigene Mannschaft ihren Ansprüchen hinterher hinkt. [person=19887]Samet Sadiklar[/person] schien das am Mittwochabend herzlich egal zu sein. Kurz vor (44.) und nach (53. und 62.) der Halbzeitpause traf der Oberhausener ins Netz und stellte für den Tabellenfünften der Landesliga die Weichen auf Sieg.

Das erste Lob kam nach den 90 unterhaltsamen, aber nicht hochklassigen 90 Minuten am Hans-Wagner-Weg in Oberhausen von seinem Pendant im Trikot der 81er. [person=6538]Kevin Zamkiewicz[/person] hatte im ersten Durchgang gleich drei glasklare Einschussmöglichkeiten, die der Offensivmann aber ungenutzt ließ. „Samet war eiskalt vor dem Tor und hat das gut gemacht“, zog er den Hut vor dem Kontrahenten.

Zamkiewiczs Lattentreffer nach seinem Freistoß in der 24. Minute war nicht nur der optische Höhepunkt der ersten Hälfte, sondern auch Indiz dafür, dass der TuS bei der favorisierten Arminia eindeutig die bessere Mannschaft war und ob des Chancenplus zur Pause hätte führen können. „Uns hat einfach die Coolness gefehlt“, urteilte Zamkiewicz.

Ein grundlegendes Problem seiner Mannschaft sei das aber keineswegs: „Wir sind trotzdem auf einem guten Weg. Ich glaube nicht, dass das ein roter Faden ist.“ Auch sein Trainer Björn Matzel vermutet hinter den Ladehemmungen vor dem gegnerischen Kasten keine Regelmäßigkeit. „Wir haben in den letzten Spielen immer unsere Tore geschossen. In Klosterhardt war es eben mal nicht so.“

Die Effizienz der Arminen machte letztlich den Unterschied in der am Ende hektischen Partie. Im Abstiegskampf bleibt es für die Elf von der Keplerstraße als weiterhin eng. „Das wird auch bis zum bitteren Ende so bleiben“, prognostiziert Matzel. Und weiter fügte er an: „Wenn wir unsere Chancen immer verwandeln würden, wären wir wahrscheinlich auch nicht unten drin.“

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