In einem engen Spiel in Herne besiegte Alemannia Aachen den FC Schalke 04 II glücklich mit 0:1 (0:1) und beendete damit gleich zwei Serien.

RL West

Aachen schlägt Schalke glücklich

13. April 2016, 21:10 Uhr
Foto: Benjamin Neumann

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In einem engen Spiel in Herne besiegte Alemannia Aachen den FC Schalke 04 II glücklich mit 0:1 (0:1) und beendete damit gleich zwei Serien.

Die Partie in der Mondpalast Arena brauchte vor 500 Zuschauern aber 43 Minuten um auf Betriebstemperatur zu kommen. Bis dahin waren beide Teams um die Defensive bemüht, wodurch kaum Chancen zustande kamen. Doch dann schlug die Alemannia gleich doppelt zu: Zunächst lenkte Alexander Nübel einen von Daniel Engelbrecht verwertete Flanke noch so eben um den Pfosten, doch keine 60 Sekunden später musste der Keeper, der am Wochenende noch beim Revierderby auf der Bank saß, hinter sich greifen. Eine Flanke von rechts wehrten die Schalker vor die Füße von Dennis Dowidat ab, der aus zehn Metern eiskalt vollstreckte.

Zur Pause reagierte Jürgen Luginger dann und brachte mit Dario Schumacher einen Freistoßspezialisten. Das zahlte sich auch aus: Immer wieder wurden die Königsblauen nach ruhenden Bällen gefährlich, doch die größte Chance hatte Schumacher aus dem Spiel heraus. Nach einem tollen Chip von Joy-Lance Mickels brachte der Mittelfeldspieler im Sechzehner seinen Fuß an den Ball, doch Aachens Keeper Pierre Kleinheider parierte stark.

So war auf Schalker Seite nach der Partie niemand mit dem Ende, der jüngst gestarteten Serie von vier Siegen in Folge natürlich niemand glücklich. "Die erste Hälfte war ausgeglichen, aber nach der Pause waren wir klar besser. Dazu war der Schiedsrichter in einigen Situationen unglücklich, aber trotzdem hatten wir unsere Chancen. Die Mannschaft hat alles gegeben", zog Luginger nach dem Spiel Fazit und auch sein Kapitän, Thomas Rathgeber antwortete ernüchtert: "Wir wollten heute unbedingt gewinnen, weshalb ich ziemlich enttäuscht bin. Da zählen die Spiele davor auch nicht mehr so richtig."

Den Spielern in schwarz-gelb hingegen fiel nach dem ersten Sieg nach zuvor drei sieglosen Partien ein Stein vom Herzen. Genau wie ihrem Trainer Fuat Kilic: "In den letzten Spielen hatten wir immer mehr Chancen und Ballbesitz, haben aber verloren. Deshalb wollten wir erstmal kompakt stehen und dann Nadelstiche setzen. Die Führung war dann verdient, weil wir klarer nach vorne gespielt haben, obwohl Schalke mehr Ballbesitz hatte."

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