Dass es mit der Schalker U23 in der kommenden Saison weitergeht, ist längst klar:

Schalke II

Zukunft von Trainer Luginger offen

Manfred Hendriock
10. April 2016, 20:47 Uhr
Foto: Tillmann

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Dass es mit der Schalker U23 in der kommenden Saison weitergeht, ist längst klar:

Das Team von Trainer Jürgen Luginger sammelt in der Regionalliga weiter Pluspunkte für die eigene Zukunft – mit dem 2:0 gegen den Tabellenletzten FC Wegberg-Beeck gelang am Samstag der vierte Sieg in Folge, seit sechs Spielen ist der älteste Knappen-Nachwuchs mittlerweile ungeschlagen. Anders als im Vorjahr, als der Klassenerhalt zur Zitterpartie wurde, gibt es diesmal keine Diskussionen um den Fortbestand der Mannschaft. „Es ist nicht im Plan, die U23 abzumelden“, bestätigt Schalkes Noch-Sportvorstand Horst Heldt, der ja bis zu seinem Vertragsende auch den Nachwuchsbereich mit verantwortet.

Mit wem es bei der U23 in der kommenden Saison weitergeht, ist freilich noch offen: Der Vertrag von Jürgen Luginger läuft im Sommer aus – eine Entscheidung über die Verlängerung ist noch nicht getroffen. Heldt musste Luginger im Winter bei einer entsprechenden Anfrage, ob mit ihm weiter geplant wird, vertrösten. Denn klar ist, dass neben Knappenschmiede-Direktor Oliver Ruhnert auch der künftige Sportvorstand Christian Heidel hier mit einbezogen wird. Der aber hat sich noch nicht geäußert, weil er im Moment noch anderes zu erledigen hat. Dafür hat Luginger Verständnis: „Wir haben April, es ist ja noch Zeit genug“, sagte er am Samstag nach dem Spiel in Bottrop gegen Wegberg-Beeck, in dem seine Mannschaft ihre zuletzt stabile Form erneut bestätigte.

Vor 350 Zuschauern war der Schalker Erfolg gegen den Tabellenletzten ungefährdet. Thomas Rathgeber brachte die Königsblauen bereits in der neunten Minute mit 1:0 in Führung: Nachdem Bernard Tekpetey den Ball vors Tor gebracht hatte, war Routinier Rathgeber beim Abpraller zur Stelle und vollendete zum 1:0.

In die zweite Halbzeit startete Schalke noch schneller: Nur 60 Sekunden nach Wiederanpfiff drückte Christian Mauersberger eine Hereingabe von Joy Lance Mickels zum beruhigenden 2:0 über die Linie (46.).

Zu bemängeln war lediglich, dass die Schalker es verpassten, mit dem dritten Tor endgültig den Deckel auf den Sieg zu machen – so blieben die Gäste bis zum Schluss im Spiel. In der 55. Minute hätten sie nach einem Foul von Öztürk an Dagistan eigentlich auch einen Elfmeter zugesprochen bekommen müssen: Schiedsrichter Florian Heien ließ in dieser Szene aber genauso weiterspielen wie in der ersten Halbzeit, als er Schalke einen klaren Handelfmeter verweigerte (Wilms nach einer Tekpetey-Flanke). Zweimal trafen die Gäste, die trotz ihrer ausweglosen Tabellensituation niemals aufsteckten, zudem den Pfosten (Berkigt, 73. und Dagistan, 93.) – aber auch Schalke hatte vor allem in der Schlussphase noch reichlich Chancen durch die eingewechselten Stürmer Gasilin und Schröter.

Zwischenzeitlich gab Schalke zu sehr die Spielkontrolle aus der Hand, aber für diese kleinen Nachlässigkeiten gegen den Tabellenletzten hatte Luginger Verständnis: „Es ist immer schwierig zu spielen, wenn man das Spiel eigentlich vorher schon gewonnen hat.“

Autor: Manfred Hendriock

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