Drei Punkte beim SV Rödinghausen und ein Sieg für die U23 zu Hause gegen Wuppertaler SV - und schon dürfte Rot-Weiß Oberhausens Trainer Andreas Zimmermann zufrieden sein.

RWO

Zimmermann wünscht sich einen Auswärtsdreier

Peter Voss
24. März 2016, 11:39 Uhr
Foto: Ketzer

Foto: Ketzer

Drei Punkte beim SV Rödinghausen und ein Sieg für die U23 zu Hause gegen Wuppertaler SV - und schon dürfte Rot-Weiß Oberhausens Trainer Andreas Zimmermann zufrieden sein.

Wenn eine Mannschaft zweimal einen Rückstand aufholt und das Spiel dann noch gewinnt, gibt es wenig Gründe, an der Aufstellung etwas zu ändern. Findet auch RWO-Trainer Andreas Zimmermann nach dem 3:2-Sieg über die U 23 des 1. FC Köln. Will heißen: Heute,19.30 Uhr, wird beim SV Rödinghausen die Elf beginnen, die Samstag im Stadion Niederrhein begann. Das heißt, dass auf den Außenverteidiger-Positionen Dominik Reinert rechts und Tim Hermes links beginnen. Christoph Caspari und Felix Herzenbruch werden zunächst auf der Bank Platz nehmen. „Ich hänge das nicht so hoch,“, sagt Zimmermann, „jeder Spieler hat im Lauf einer Saison mal einen kleinen Durchhänger. Nach einer Pause kommen die dann umso stärker zurück“, gesteht er Caspari und Herzenbruch zu, auch mal ein Tal zu durchschreiten. „Ich habe mit beiden gesprochen. Natürlich wollen alle immer spielen. Nach Ostern ist das Rennen wieder offen.“

Bekanntlich galt dies vor einigen Wochen auch für Reinert. Jetzt ist der schnelle, gelernte Rechtsverteidiger wieder da und war ein belebendes Element gegen Köln.

Denn dort wurde nach der Pause ein Offensiv-Feuerwerk gezündet, das seinen Ausgang auf den Außenbahnen hatte, wo Reinert mit Arnold Budimbu und Hermes mit Simon Engelmann für viel Druck sorgten und die Kölner Defensive im Zusammenspiel mit Raphael Steinmetz teilweise zerlegten.

Fleßers fährt wohl mit nach Rödinghausen

Zum Verbund gehört auch die Doppelsechs mit Alex Scheelen und Sinan Kurt. Während Scheelen hauptsächlich für die Balleroberung zuständig ist, hat sich Kurt zum Motor nach vorn entwickelt. Gegen Köln sogar mit einem wichtigen Torabschluss, als er gerade mal keine Anspielstation fand und sie Sache einfach selbst in die Hand nahm. So muss sich Zimmermann um diese beiden Positionen keine Sorgen machen. Zumal Robert Fleßers wieder Gewehr bei Fuß steht. Ursprünglich war geplant, ihn nach Ostern wieder einzubauen. Derzeit sieht es aber so aus, als ob er mit nach Rödinghausen fährt und eingewechselt werden könnte.

Zimmermanns Plan ist nach vier Pleiten in Folge auf fremden Plätzen einfach: „Drei Punkte in Rödinghausen und drei für die U23 gegen den Wuppertaler SV.“

Autor: Peter Voss

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Rubriken

Kommentieren