Endlich hatte der DSC mal Glück:

Wanne-Eickel

DSC jubelt über späten Elfer

Wolfgang Volmer
13. März 2016, 22:07 Uhr
Foto: Neumann

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Endlich hatte der DSC mal Glück:

Durch ein spätes Elfmetertor von Eddy Sprenger entführten die Wanner aus Holzwickede völlig verdient drei wichtige Punkte und machten in der Westfalenliga-Tabelle einen hübschen Satz auf den siebten Platz. Die Platzherren taten genau das, was DSC-Trainer Marco Rudnik erwartet hatte: Sie verrammelten ihr eigenes Tor und zogen vor der Fünferkette noch einen weiteren Riegel ein, um den Wanner Angreifern nur ja keine Räume zu lassen. Ein einfaches, aber probates Mittel. Der DSC war zwar ständig im Vorwärtsgang, tat sich aber enorm schwer, zum Abschluss zu kommen. Vor der Pause kreierten die Gäste nur eine klare Torchance, aber die hatte es in sich. Nachdem sich Nick Träptau und Stephen Lorenzen über die rechte Seite durchgespielt hatten, setzte der frei stehende Ali Issa den Kopfball aus drei Metern neben den Pfosten (27.). „Den muss er eigentlich machen“, meinte Rudnik.

Zur Pause brachte er mit Sprenger eine zweite echte Spitze. Nun war der DSC extrem offensiv eingestellt und machte viel Druck, musste aber auch stets vor Kontern auf der Hut sein. So wie in Minute 66, als Marcel Johns erst den Winkel verkürzte und dann den Nachschuss entschärfte. Dem Tor näher aber war der DSC. Schüsse von Lorenzen und Sprenger parierte der HSC-Keeper, auch bei Sprengers Strafstoß war er noch dran. Halten konnte er den Ball nicht – spätes Glück für den DSC.

Autor: Wolfgang Volmer

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