Die Generalprobe haben die „Zebras“ gegen den PSV Eindhoven mit 2:1 gut gemeistert. Heute (14.30 Uhr) folgt die Pflicht im Pokal gegen den SV Babelsberg 03, einen Aufsteiger in die Regionalliga, bevor es am nächsten Sonntag zur Kür gegen Borussia Dortmund geht. „Und das ist auch gut so“, freut sich MSV-Stürmer Klemen Lavric auf den ersten Pflichtspieleinsatz der Duisburger, „es wird Zeit. Nach einem Monat hartem Training möchten wir auch zeigen, dass es etwas gebracht hat.“

Pokal-Pflicht vor Bundesliga-Kür/Klemen Lavric: „Echter Härtetest“

Bommer: „Spieler müssen sich für Dortmund aufdrängen“

tt
04. August 2007, 21:21 Uhr

Die Generalprobe haben die „Zebras“ gegen den PSV Eindhoven mit 2:1 gut gemeistert. Heute (14.30 Uhr) folgt die Pflicht im Pokal gegen den SV Babelsberg 03, einen Aufsteiger in die Regionalliga, bevor es am nächsten Sonntag zur Kür gegen Borussia Dortmund geht. „Und das ist auch gut so“, freut sich MSV-Stürmer Klemen Lavric auf den ersten Pflichtspieleinsatz der Duisburger, „es wird Zeit. Nach einem Monat hartem Training möchten wir auch zeigen, dass es etwas gebracht hat.“

Da kommen die Potsdamer gerade recht. „Ich persönliche finde es besser, dass wir erst im Pokal antreten und dann erst nach Dortmund müssen“, resümiert der Slowene, „das ist ein echter Härtetest, bei dem wir sehen können, wo wir wirklich stehen. Da fährt man nicht eben so hin und schlägt die. Aber wir haben eine gute Truppe, deshalb bin ich sehr zuversichtlich und hoffe, dass es gut geht.“

Dem Pokalspiel sieht auch Coach Bommer positiv entgegen. „Die Spieler müssen sich in dieser schwierigen Partie aufdrängen, um auch beim Ligastart vor 80.000 Zuschauern in Dortmund auf dem Platz stehen zu dürfen“, fordert der MSV-Trainer bedingungslosen Einsatz.

Insofern macht er sich wenig Sorgen, dass die „Zebras“ den Gegner unterschätzen oder nicht ihre volle Leistung abrufen könnten. „Ich hoffe nur, dass es nicht wieder zu einem solchen Elferkrimi wie gegen den 1. FC Magdeburg kommt. Sondern, dass wir frühzeitig das Match zu unseren Gunsten entscheiden können“, erinnert Torwart-Trainer Manfred Gloger an die erste Runde des DFB-Pokals 2003/2004.
[imgbox-left]http://static.reviersport.de/include/images/imagedb/000/002/977-3014_preview.jpeg Rudi Bommer (Foto: firo).[/imgbox]
Zwei Personalien für die Partie hat das Trainer-Team definitiv festgezurrt: Die Nummer eins wird definitiv Tom Starke sein. Ebenfalls entschieden ist die viel diskutierte Kapitänsfrage: Ivica Grlic ist der neue Bindenträger. Nicht mit von der Partie sein wird Youssef Mokhtari. Er hat leichte Leistenprobleme. Die gleiche Diagnose gilt auch bei Torjäger Ailton, der am Freitag erneut das Training abbrechen musste.

Neben diesen Verletzten komplettieren Adam Bodzek (Schambeinentzündung), Nils-Ole Book (Wirbelsäule), Alexander Meyer (Entzündung an der Kniescheibe), Simon Terodde (Innen- und Außenbandverletzung), Sascha Mölders (Probleme am Fersenbein) und der Langzeitverletzte Stefan Blank die Liste der Ausfälle fürs Pokalspiel. Ein kleiner Wermutstropfen auf die gute Arbeit während der Vorbereitung.

Trotz alledem ist „Ruuudi“ von der Stimmung im Team und dem hohen Trainingseifer begeistert, den seine Jungs zeigen: „Alle Spieler sind gut in die Mannschaft integriert worden. Immerhin mussten wir zwölf neue Leute, wovon zehn gestandene Profis sind, in den Kader einbauen. Es macht viel Spaß, mit der Truppe zu arbeiten.“ Er schiebt nach: „Man sieht, dass jeder hochkonzentriert zur Sache geht und alle richtig Gas geben. Die Qualität im Training ist deutlich angestiegen und jeder will sich durch gute Leistungen empfehlen.“

Dennoch lässt sich der ehemalige Frankfurter jegliche Startoptionen offen. Taktische Ausrichtungen spielen dabei ebenfalls ein große Rolle. „Wir haben einen sehr guten Konkurrenzkampf, trotzdem ist auch für mich klar, dass die Elf, die gegen Babelsberg oder Dortmund auflaufen wird, nicht bis zum 34. Spieltag die gleiche ist“, bilanziert der Familienvater, „aber wir brauchen diesen letzten Test in Babelsberg, den ich als Trainer persönlich sehr begrüße.“ Und falls es nicht klappt? Lavric: „.Dann haben wir danach noch sieben Tage Zeit, um eventuelle Fehler abzustellen.“

Autor: tt

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