Der Fanclub „Andersum auf Schalke“ war Gastgeber der 18. QFF-Konferenz. Und der einzige königsblaue schwul-lesbische Fanclub war ein sehr guter Gastgeber.

Schalke

Homosexuelle wehren sich gegen Diskriminierung

Christoph Winkel
22. Januar 2016, 10:59 Uhr

Der Fanclub „Andersum auf Schalke“ war Gastgeber der 18. QFF-Konferenz. Und der einzige königsblaue schwul-lesbische Fanclub war ein sehr guter Gastgeber.

„Wir haben rundum positives Feedback bekommen“, sagt der Vorsitzende Michael Voit. Über 100 Teilnehmer kamen in die Veltins-Arena, um über die Weiterentwicklung der QFF, der Queer Football Fanclubs, zu sprechen. Der Startschuss fiel am Freitag in der Fanclub-Kneipe „Charlys Schalker“. Am Samstagvormittag trafen sich die meisten Teilnehmer zunächst zu einem Workshop, andere bekamen eine exklusive Führung durch die Zoom Erlebniswelt. Nachdem gegen Mittag auch die Veltins-Arena erkundet war, konnte die Konferenz beginnen. Ein Thema war unter anderem die Diskrimierung von schwulen und lesbischen Fußballfans in den neuen Bundesländern.

Neben zahlreichen Fanclubs aus ganz Deutschland waren auch Vertreter aus England und den Niederlanden nach Gelsenkirchen gekommen. Vor allem die Niederländer, Fans des Klubs ADO Den Haag, haben in ihrem Land mit Homophobie zu kämpfen. „Da geht das zu wie im Mittelalter“, sagt Michael Voit.

Natürlich wollten die Teilnehmer von den 26 Mitgliedern des Schalke- Fanclubs wissen, ob sie denn in ihrem Verein akzeptiert sind. Michael Voit beantwortete diese Frage mit einem klaren „Ja.“ Seine Erklärung: „Das beste Beispiel ist doch, dass die Konferenz hier in der Arena stattfinden kann.“

Eine der nächsten QFF-Konferenzen wird übrigens vom Dortmunder Fanclub „Rainbow Borussen“ ausgerichtet. Dafür sprachen sich die Teilnehmer einstimmig aus. Michael Voit sagte: „Das erste Mal, dass es aus Schalke volle Unterstützung gab.

Autor: Christoph Winkel

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