Der Nachwuchs von Borussia Mönchengladbach zählte in den letzten Jahren immer zu den Topteams. In diesem Jahr hängt er ein bisschen hinterher.

Bor. M'gladbach U19

Youth League ist "geile Geschichte"

19. November 2015, 10:36 Uhr
Foto: Tillmann

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Der Nachwuchs von Borussia Mönchengladbach zählte in den letzten Jahren immer zu den Topteams. In diesem Jahr hängt er ein bisschen hinterher.

Wobei der Rückstand auf die Spitzenplätze noch lange nicht aussichtslos ist. Doch vor allem die Niederlage gegen Preußen Münster (1:2) zeigte, dass bei den jungen Fohlen noch Luft nach oben ist. Für Roland Virkus, Leiter des Nachwuchsleistungszentrums, gibt es hierfür aber eine ganz einfach Erklärung: "Die Jungs müssen sich erst einmal an die neuen Rahmenbedingungen gewöhnen", erklärt er.

Gemeint ist damit die Teilnahme der Gladbacher an der Youth League. Durch die Qualifikation des Bundesliga-Teams für die Champions League, ist der Gladbacher Nachwuchs für die Teilnahme an der UEFA Youth League berechtigt. Das bedeutet natürlich einen enormen Mehraufwand für die jungen Spieler, die sich noch in der Entwicklung befinden. Und auch die Abläufe haben sich geändert. Doch beschweren möchte sich Virkus nicht über diesen Zustand. "Die Youth League ist eine riesige Erfahrung", weiß er. "Für uns ist der Wettbewerb wichtig, weil wir uns mit Mannschaften auf hohem Niveau vergleichen können. Und die Jungs lernen in den Spielen viel schneller, was ihnen noch fehlt. Das ist eine geile Geschichte."

Dass die "Umbaumaßnahmen" im Trainerstab vor ein paar Wochen Unruhe in die Mannschaft gebracht haben könnten, glaubt Virkus nicht. Nachdem André Schubert von der zweiten zur ersten Mannschaft aufgestiegen ist und Arie van Lent jetzt die U23 trainiert, hat Thomas Flath das Ruder (bisher Trainer U17) bei der U19 übernommen. "Wir vertrauen da voll und ganz auf seine Erfahrung", erklärt Virkus, "Er macht seine Arbeit sehr professionell." Bis zum Sommer wird diese Konstellation jetzt erst einmal bestehen bleiben. "Dann sehen wir weiter."

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