Elf Spiele, elf Niederlagen. Doch im zwölften Anlauf hat TuRa Bergkamen endlich nicht verloren - und will nun sogar den Klassenerhalt schaffen.

BL WF 8

TuRa feiert ersten Punkt ausgelassen

Marian Laske
16. November 2015, 15:27 Uhr

Elf Spiele, elf Niederlagen. Doch im zwölften Anlauf hat TuRa Bergkamen endlich nicht verloren - und will nun sogar den Klassenerhalt schaffen.

Ein Unentschieden lässt die Herzen einer Fußballmannschaft eher selten hochschlagen. Wenn man zuvor aber alle elf Saisonspiele verloren hat, dann sorgt so ein Unentschieden für große Erleichterung. "Die Stimmung in der Kabine war nach der Partie ganz anders, fast ausgelassen", erklärte Sascha Siegner, Trainer des FC TuRa Bergkamen, am Tag nach dem kleinen Erfolgserlebnis.

Sieg wäre möglich gewesen

1:1-Unentschieden hat Bergkamen gegen den Tabellensiebten TuS Hannibal gespielt. Und: "Wir hätten sogar drei Punkte einfahren können", so Siegner, denn seine Mannschaft habe von Anfang an sehr gut gespielt. [person=29113]Tolunay Ergül[/person] brachte TuRa in der 45. Minute mit 1:0 in Führung, [person=7381]Samir Zulfic[/person] glich in der 57. Minute für Hannibal aus. "Wir haben schon viele gute Spiele gemacht, jetzt wurden wir endlich mal belohnt", sagte Bergkamens Trainer und ergänzte: "Ich hoffe, dass der Knoten jetzt geplatzt ist. Unser Ziel bleibt nämlich der Klassenerhalt."

Ein durchaus ambitioniertes Ziel, denn auch wenn die Freude über den ersten Punkt in Bergkamen groß ist, hat der miserable Saisonstart mit elf Niederlagen in elf Spielen dafür gesorgt, dass der Abstand auf die Nichtabstiegsplätze bereits zwölf Punkte beträgt. "Trotzdem denke ich optimistisch, wir wollen das noch schaffen", erklärte Siegner.

Die Stimmung in der Mannschaft sei gut, es gebe keine Spieler mit Abwanderungsgedanken, so der TuRa-Trainer: "Wir werden auch nicht zurückziehen." Siegner will sich seinen Optimismus nicht nehmen lassen: "Eigentlich können wir in jede Partie locker reingehen, wir haben ja nichts mehr zu verlieren." Das stimmt. Dafür haben sie schon zu oft verloren.

Autor: Marian Laske

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