Diese Liga verstehe, wer will. In der Bezirksliga-Staffel 5 am Niederrhein liegen zwischen Tabellenführer Viktoria Buchholz und den Sportfreunden Hamborn 07 auf Platz neun nur vier Punkte.

Mülheimer SV 07

Plötzlich ganz oben mit dabei

13. Oktober 2015, 17:20 Uhr
Foto: Tillmann

Foto: Tillmann

Diese Liga verstehe, wer will. In der Bezirksliga-Staffel 5 am Niederrhein liegen zwischen Tabellenführer Viktoria Buchholz und den Sportfreunden Hamborn 07 auf Platz neun nur vier Punkte.

Da kann man sich mit zwei, drei Siegen in Folge schon fast als legitimer Aufstiegskandidat bezeichen. Jörg Ostwald, Trainer des Mülheimer SV 07, hält aber auch nach dem 1:0-Auswärtserfolg bei den zuvor viermal in Folge siegreichen Kickern von Rheinland Hamborn den Ball flach: „Ich sehe uns eigentlich nicht als Top-Team. Unser Ziel ist und bleibt zunächst, bis zur Winterpause 30 Punkte zu sammeln.“ Setzt sich die aktuelle Serie fort, ist dies auch absolut zu erreichen. 19 Punkte haben die 07er momentan auf dem Konto, noch sechs Spiele stehen im Kalenderjahr 2015 auf dem Programm.

Zufrieden blickt Ostwald auf den vergangenen Sonntag zurück. Die Vergangenheit zeigte schließlich, dass man als Auswärtsteam an der Grillostraße auf der fast schon legendären Asche nicht so einfach die volle Punktzahl mitnimmt. „Wir sind da schon mit viel Respekt hingefahren, mit den lauten Fans ist die Grillostraße immer ein heißes Pflaster. Uns gelang es aber, deren Schlüsselspieler gut aus dem Spiel zu nehmen und die eine 110-prozentige Chance zu nutzen, die wir hatten“, resümiert er. [person=15385]Daniel Dentgen[/person] traf in der 50. Spielminute zum Tor des Tages und befördete seine Farben somit auf Tabellenplatz fünf. Zwei Wermutstropfen der dickeren Art gab es für die Blau-Weißen dann aber doch. Kapitän und Spielmacher [person=3766]Manuel Schulitz[/person] flog wegen Meckerns kurz vor Spielende mit Gelb-Rot vom Platz. Zudem wird Abwehrakteur [person=15384]Jann Brüger[/person] monatelang ausfallen. Dieser zog sich beim Spiel im Duisburger Norden einen Sprunggelenksbruch sowie einen Syndesmosebandriss zu.

Schulitz muss also im kommenden Auswärtsspiel beim SC Frintrop zugucken, während die Teamkollegen alles daran setzen werden, die Serie von vier ungeschlagenen Spielen in Folge auszubauen. Im westlichsten Essener Stadtteil erwartet das Team vom Saarnberg dann einen Gegner, der nach elf Spieltagen durchaus als Wundertüte angesehen werden kann. Sechs Siege, fünf Pleiten und kein einziges Remis stehen für die Elf von Coach Sascha Fischer aktuell zu Buche. „Da gibt es anscheinend nur schwarz oder weiß. Ich rechne mit einer engen Geschichte, vielleicht mit dem besseren Ende für uns. Auswärts kann man schließlich gerne immer mal einen Punkt mitnehmen“, sagt Ostwald.

Autor:

Mehr zum Thema

Kommentieren