Schwach in die Saison gestartet, dazu eine Flut an Verletzungen: Der VfB Westhofen ist angeschlagen. Keine guten Voraussetzungen für das bevorstehende Derby.

VfB Westhofen

Kalwa will sich nicht unterkriegen lassen

Julian Bischoff
11. September 2015, 13:44 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

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Schwach in die Saison gestartet, dazu eine Flut an Verletzungen: Der VfB Westhofen ist angeschlagen. Keine guten Voraussetzungen für das bevorstehende Derby.

Michael Kalwa ist bemüht, ruhig zu bleiben und Zuversicht zu vermitteln. Dabei hat der VfB-Trainer momentan mit allerlei Sorgen zu kämpfen. Und damit ist nicht einmal nur der schwache Saisonauftakt seiner Westhofener gemeint, die nach drei Saisonpartien erst einen Punkt und 2:6 Tore vorzuweisen haben.

"Eine Hiobsbotschaft nach der nächsten"

Es ist vor allem die extrem angespannte personelle Situation, die dem Schwerter Stadtteilclub das Leben zurzeit schwer macht. Am vergangenen Wochenende zog sich Torwart [person=26555]Benjamin Fischer[/person] einen Trümmerbruch im großen Zeh zu. Es war das vorerst letzte Kapitel einer Serie von Verletzungen. Denn mit [person=23672]Alexander Kalwa[/person], [person=24472]Felix Brinkel[/person] und [person=25055]Daniel Hueck[/person] fehlen drei Leistungsträger dem VfB teilweise noch monatelang.

Kalwa spricht diesbezüglich von "einer Hiobsbotschaft nach der nächsten", die seine Mannschaft ereile. Immerhin gibt es Lichtblicke: Mit [person=26557]Damian Lingemann[/person] und [person=26559]Alexander Hueck[/person] sollen zwei weitere Verletzte in absehbarer Zeit zurückkehren.

"Gute Leistungen" trotz personellem Aderlass

Trotz der angespannten personellen Lage ist Kalwa nicht unzufrieden mit dem Saisonstart - zumindest im Hinblick auf die Leistungen seiner Elf. Denn trotz der Tatsache, dass dem Trainer wichtige Stützen fehlten und er daher junge, unerfahrene Talente ins kalte wasser schmeißen müsse, habe seine Mannschaft bisher jeweils "gut dagegengehalten". Nur positive Ergebnisse habe man bislang nicht erzielen können.

Und so möchte Kalwa auch nicht an den vor der Saison formulierten Zielen rütteln. Platz fünf bis acht könne der letztjährige Achte noch immer erreichen, betont der Coach. Der kennt sich gut aus mit misslungenen Auftakten. "In der vergangenen Spielzeit hatten wir nach sieben Spielen nur einen einzigen Punkt", erinnert sich Kalwa.

Dessen dezimierte Truppe tritt am Sonntag zum Stadtderby beim EtuS/DJK Schwerte an, als Tabellendritter bislang eines der Überraschungsteam der Liga. Kalwa bescheinigt dem kommenden Gegner zwar "eine bärenstarke Offensive", rechnet sich jedoch durchaus Chancen auf den ersten Saisonsieg aus. "Wir wollen das Spiel so lange wie möglich offenhalten. Je länger uns das gelingt, desto größer werden unsere Möglichkeiten."

Autor: Julian Bischoff

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