Im Rahmen des Abschiedsspiel für Dede sprachen wir mit BVB-Linksverteidiger Marcel Schmelzer.

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Schmelzer über Dede, Großkreutz und die DFB-Elf

07. September 2015, 10:46 Uhr
Foto: firo

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Im Rahmen des Abschiedsspiel für Dede sprachen wir mit BVB-Linksverteidiger Marcel Schmelzer.

Marcel Schmelzer, als einer der wenigen in Dortmund verblieben BVB-Akteure haben Sie Dede am Samstag noch einmal die Ehre erwiesen. Wie war es denn für Sie?
Dede ist ein bescheidener Typ und immer auf dem Boden geblieben. Ich habe ihn als authentischen Typen immer bewundert. Und auch die Menschen haben ihm das nicht vergessen. Es hat riesig Spaß gemacht, nochmal mit ihm zusammen zu spielen. Aber auch mit den anderen BVB-Legenden aufzulaufen, war ein tolles Gefühl. Heiko Herrlich war zum Beispiel mein A-Jugendtrainer, mit ihm nochmal auf dem Platz zu stehen, war auch ein tolles Erlebnis.

Das Abschiedsspiel von Dede ist Geschichte, jetzt kann der BVB den Fokus wieder nach vorne richten. Was dürfen wir von dem Team nach dem tollen Start erwarten?
Ist ja klar, dass wir überall so weit wie möglich kommen wollen. Wenn wir jetzt schon in der Gruppenphase der Europa League stehen und diesen Wettbewerb spielen, dann wollen wir ihn am besten auch gewinnen. Deshalb sollten wir schon im ersten Heimspiel gegen Krasnodar den Grundstein dafür legen und mit einem Sieg starten.

Mit welchen Gefühlen haben Sie den Abgang von Kevin Großkreutz erlebt?
Das kann sich ja jeder vorstellen, dass sein Abgang schwierig war. Wir haben sechs Jahre zusammen bei Borussia Dortmund gespielt. Es war eine lange Hängepartie und wir wussten gar nicht so richtig was mit ihm nun wird. Aber ich denke, dass wir Kevin hier auf jeden Fall in Dortmund wieder sehen werden. Wir haben jetzt vielleicht eine Zeit, in der man sich nicht ganz so häufig sieht, aber danach sehen wir uns ja auf jeden Fall wieder.

Wie hat Ihnen das Länderspiel der Nationalmannschaft gegen Polen gefallen?
Das Spiel war sehr schön anzusehen. Es war ein ganz wichtiger Sieg, weil Deutschland dadurch die Tabellenführung von Polen wieder zurück erobert hat. In Frankfurt wurde ein wichtiger Schritt getan, damit das Team die Qualifikation zur Europameisterschaft schafft.

Um dann 2016 in Frankreich wieder mit Marcel Schmelzer anzutreten?
Das wäre schön. Aber das einzige, was ich dafür tun kann, ist gute Leistungen zu bringen. Das werde ich auch in den kommenden Wochen und Monaten weiter versuchen. Ich habe in der Länderspielpause weiter intensiv an mir gearbeitet, um noch besser zu spielen und mich künftig wieder für die Nationalmannschaft zu empfehlen.

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