Der Start in die neue Saison ist aus Sicht von Rot-Weiß Oberhausen geglückt. Durch den 2:0-Erfolg bei Rot Weiss Ahlen liegen die Kleeblätter im Soll.

RWO-Manager Frank Kontny

"Ahlen war nicht besser als wir"

Martin Herms
19. August 2015, 11:20 Uhr
Foto: Ketzer

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Der Start in die neue Saison ist aus Sicht von Rot-Weiß Oberhausen geglückt. Durch den 2:0-Erfolg bei Rot Weiss Ahlen liegen die Kleeblätter im Soll.

Vier Punkte stehen nach den ersten beiden Auswärtsspielen in Köln und Ahlen zu Buche. Nun folgen drei harte Bewährungsproben innerhalb von acht Tagen gegen Alemannia Aachen, Schalke II und Vorjahresmeister Borussia Mönchengladbach II. RS hat vor dieser wichtigen Phase bei Oberhausens sportlichem Leiter Frank Kontny nachgefragt.

Frank Kontny, aus den ersten beiden Spielen wurden vier Punkte eingefahren. Sind Sie mit dem bisherigen Verlauf einverstanden?
Wir sind mit zwei schweren Auswärtsspielen in die Saison gestartet. Die Qualität von Viktoria Köln ist bekannt und auch Ahlen war keine leichte Aufgabe. Unter dem Strich muss man mit vier Punkten zufrieden sein, auch wenn wir gerade in Ahlen nicht unser bestes Spiel gemacht haben. Fußballerisch hat das bei uns schon besser ausgesehen, gegen Viktoria Köln war das mit Sicherheit schöner anzuschauen. Ich muss aber betonen, dass wir gegen einen Aufsteiger, der nach dem Aufstieg noch voller Euphorie ist, kaum etwas zugelassen haben. Der Sieg war meiner Meinung nach hochverdient, auch wenn der Ahlener Trainer das anders sieht. Ahlen war spielerisch mit Sicherheit nicht besser als wir.

Die Mannschaft musste kurz vor dem Start den langfristigen Ausfall von Robert Fleßers verkraften. Wie geht das Team bisher damit um?
Wir hatten uns dazu entschieden, den Kader in der Breite zu verstärken. Ein Spieler wie Robert Fleßers kann eins zu eins ohnehin nicht ersetzt werden. Er gehört für mich zu den fünf besten Spielern dieser Liga. Patrick Bauder und Alexander Scheelen machen im Zentrum bisher einen guten Job. Wir fangen den Ausfall in der Breite auf, so haben wir uns das auch vorgestellt. Im Moment macht die Mannschaft das gut, auch wenn ich Robert gegen Ahlen in der einen oder anderen Szene gerne auf dem Platz gesehen hätte. Durch seine Präsenz und seine fußballerische Klasse sind wir einfach stärker. Dennoch ein Kompliment an die Mannschaft, dass sie ohne ihn bisher gut zurecht kommt.

Sie haben das schwere Auftaktprogramm angesprochen. Es wird in den nächsten zwei Wochen nicht einfacher. Was erwarten Sie von den kommenden Partien?
Wir müssen natürlich höllisch aufpassen, weil Aachen, Schalke und Gladbach drei ganz starke Mannschaften sind. Das werden für unsere Jungs und vor allem für die Fans drei echte Highlights. Für uns ist in diesen Spielen alles drin. Wir sind stark genug, um gegen diese Teams bestehen zu können.

Autor: Martin Herms

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