RWO-Coach Andreas Zimmermann war mit der Generalprobe seiner Mannschaft

RWO

Oberhausen fiebert dem Auftakt entgegen

Tobias Hinne-Schneider
26. Juli 2015, 18:36 Uhr
Foto: Michael Ketzer

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RWO-Coach Andreas Zimmermann war mit der Generalprobe seiner Mannschaft "einverstanden", hätte allerdings lieber einen Sieg gefeiert.

Vier Minuten verbrachten die Kleeblätter im Tiefschlaf, das reichte um ein besseres Ergebnis gegen Fortuna Sittard zu verhindern. Am Ende reichte es gegen den Zweitligisten zu einem 2:2-Remis. Sittard war durch Tore von Gavin Vlijter (28.) und Driess Saddiki (32.) in Führung gegangen. Nach einem Eckstoß von [person=3539]Patrick Bauder[/person] erzielte[person=2192]Felix Haas[/person] unmittelbar nach Wiederanpfiff den Anschluss. Zehn Minuten vor Spielende stellte der Ex-Verler [person=2317]Simon Engelmann[/person] den Endstand her.

"Mit dem Spiel meiner Mannschaft bin ich einverstanden, zufrieden wäre ich gewesen, wenn wir gewonnen hätten", erklärte Zimmermann im Anschluss an die Partie. Die Art und Weise, in der seine Mannschaft gegen den Vorletzten der letztjährigen Jupiler League gespielt hat, gefiel dem Linienchef dann doch: "Das 2:2 ist gut, grade in der zweiten Halbzeit haben wir uns sehr viele Chancen herausspielen können. Die Jungs haben schon viel von dem umgesetzt, was ich mir vorstelle." Oberhausen spielte gefällig, ließ Ball und Gegner laufen und erspielte sich reihenweise gute Abschlussmöglichkeiten. Die Tore fielen allerdings auf der anderen Seite, Sittard traf mit den ersten beiden Schüssen auf den Kasten von Robin Udgebe gleich ins Schwarze und stellte den Spielverlauf auf den Kopf.

Am Samstag, dem 1. August, startet die neue Regionalliga Spielzeit, daher machte Zimmermann auch gar kein Geheimnis daraus, dass die Startelf auch gute Chancen darauf hat in Köln von Beginn an auf dem Feld zu stehen. "Vielleicht verändern wir auf der einen oder anderen Position noch etwas, aber das Gros steht. Grade auf den Außenbahnen probiert man viel aus, da gibt es offensive und defensive Lösungen", lässt sich der Coach nur teilweise in die Karten schauen. So könnte es [person=2031]Tim Hermes[/person] treffen, der Neuzugang aus Essen wurde in der Halbzeit von [person=15295]David Gügör[/person] ersetzt und der machte positiv auf sich aufmerksam.

Engelmann sorgte mit einem starken Solo für den 2:2-Endstand und scheint sich neben [person=2950]David Jansen[/person] pudelwohl zu fühlen. "David und ich passen gut zusammen. Patrick Bauder spielt ein bisschen tiefer und setzt uns sehr gut in Szene. Als Stürmer ist es immer wichtig Tore zu erzielen, das gibt mir natürlich Selbstvertrauen. So können wir nächste Woche vernünftig starten." Im Sportpark Höhenberg geht es dann gegen den Regionalliga-Topfavoriten Viktoria Köln, eine "Hammer-Aufgabe" findet auch Zimmermann, der die Domstädter neben Aachen und Essen zu den Spitzenteams zählt.

Autor: Tobias Hinne-Schneider

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