Job-Sharing an der Castroper Straße: Die sechs U19-Spieler, die am Sonntag nicht zum 18er Kader in Paderborn gehörten, reisten am Freitag zu ihren Kollegen aus der U19.

VfL Bochum

Fabian erlitt leichte Gehirnerschütterung

26. Juli 2015, 18:21 Uhr
Foto: firo

Foto: firo

Job-Sharing an der Castroper Straße: Die sechs U19-Spieler, die am Sonntag nicht zum 18er Kader in Paderborn gehörten, reisten am Freitag zu ihren Kollegen aus der U19.

Diese befand sich bereits im Trainingslager in Hausen und bestritt am Sonntag ein Turnier. Die Mannschaft, betreut von Thomas Reis und Slawo Freier, schaffte es bis ins Halbfinale, schied dort aber gegen den SC Freiburg aus (0:2).

Wieder einmal traf es [person=1403]Patrick Fabian[/person] am Kopf. Gegen Paderborn erwischte ihn Nick Proschwitz im Gesicht und der Kapitän, bis dahin mit einer bärenstarken Leistung, musste ausgewechselt werden. Später wurde bei Fabian eine leichte Gehirnerschütterung diagnostiziert.

Christian Hochstätter war vom Auftritt seiner Mannschaft beim SC Paderborn mehr als angetan. „Wir waren über 90 Minuten die bessere Mannschaft, haben wenig zugelassen, auch wenn sie in der ersten Halbzeit einmal alleine vor Luthe standen. Ich denke, dass wir einen Elfmeter bekommen müssen und ansonsten muss man klar feststellen: Wir waren fußballerisch turmhoch überlegen“, sagte Hochstätter.

Der Vermutung, dass der VfL zurzeit auf der Bank noch allzu dünn besetzt sei, widersprach der Sportvorstand: „Das sehe ich nicht so. Wenn ich daran denke, dass Patrick Fabian verletzt rausgeht und durch Jan Simunek ersetzt wird, dann ist das nicht dünn. Selbst Piotr Cwielong ist als polnischer Nationalspieler erfahren genug für so einen Einsatz und über Nando Rafael brauchen wir nicht zu reden. Ich denke, wenn man sieht, dass Tobias Weis noch zu Hause ist, wir noch einen Selim Gündüz in der Hinterhand haben, dann haben wir doch eine ordentliche Konkurrenzsituation.“

[person=2462]Felix Bastians[/person], der mit dem Schicksal ein wenig haderte, weil sein vermeintlicher Kopfballtreffer wegen einer Abseitsposition nicht anerkannt wurde, stellte nach dem Spiel überzeugt fest: „Wir haben von der ersten Minute an das Spiel an uns gerissen. Der Gegner hat meistens auf Konter gelauert. Wir waren sehr kontrolliert und ordentlich am Ball. Unter der Anspannung waren in der ersten Halbzeit noch einige Ballverluste dabei, aber wir standen sehr organisiert und ich glaube, es tut uns allen gut, dass wir auch zu null gespielt haben.“

Am Montag trifft der VfL in einem Testspiel auf dem Leichtathletikplatz auf den Oberligisten SF Baumberg. Um 18 Uhr spielen dort die Reservisten, um weitere Spielpraxis zu sammeln.

Autor:

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Mannschaften

Rubriken

Kommentieren