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BG Überruhr - SG Wattenscheid
Mauer Auftritt des Regionalligisten

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Trainer, SG Wattenscheid 09, Regionalliga West, Farat Toku, Saison 2014/15, Trainer, SG Wattenscheid 09, Regionalliga West, Farat Toku, Saison 2014/15
Foto: Tillmann

Im zweiten Testspiel der Vorbereitung auf die kommende Regionalliga-Saison hat sich die SG Wattenscheid nicht gerade mit Ruhm bekleckert.

Vor wenigen Tagen testete Wattenscheid bereits gegen die eigene U19, das Ergebnis fiel mit 8:0 standesgemäß aus. Ein ähnlich hohes Ergebnis war am Donnerstagabend an der Bezirkssportanlage Überruhr auch zu erwarten, als der A-Ligist BG Überruhr den Regionalligisten SG Wattenscheid zum Testspiel empfing. Nach 90 Minuten stand es allerdings nur 3:0 (2:0) für den klaren Favoriten.

Die Wattenscheider übernahmen vom Anpfiff weg klar die Kontrolle über die Partie, die Blau-Gelben beschränkten sich darauf, den Ball und die Wattenscheider vom eigenen Strafraum fernzuhalten und nach seltenen Ballgewinnen im Mittelfeld schnell nach vorne zu schalten. Dementsprechend schwierig gestaltete sich das Spiel für den Favoriten, der die letzte Konsequenz in der gefährlichen Zone vermissen ließ. Die einzigen beiden Treffer für die Gäste in der ersten Halbzeit erzielte der erst 19-jährige Ivan Benkovic, der unlängst vom Wuppertaler SV nach Wattenscheid gewechselt ist (12., 43.).

Die zweite Hälfte begann mit vielen Wechseln auf beiden Seiten, gerade auf Seiten der Wattenscheider, die jedoch mit vielen Stammspielern in die zweite Hälfte gingen. Das Spiel entwickelte sich zum echten Langweiler, der Regionalligist kontrollierte das Spiel mit langen Ballstafetten, allerdings ohne dabei wirklich gefährlich zu werden. Erst, als Kapitän Burak Kaplan wegen Beleidigung die Rote Karte sah (71.), nahm das Spiel wieder Fahrt auf. Güngör Kaya besorgte unter freundlicher Hilfe von Schlussmann Issa den 3:0-Endstand (89.).

"Wir haben uns gut präsentiert! Die ersten beiden Tore fallen nach individuellen Fehlern, das ist ärgerlich. Aber ich bin froh, dass wir uns ganz gut aus der Affäre gezogen haben. Da sieht man, dass sich das Training lohnt", gab sich Überruhr-Chefcoach Matthias Hülsmann gelassen, während sich seine Spieler im Hintergrund ein wenig mehr über diesen Achtungserfolg gegen den Regionalligisten freuten. Der A-Ligist hatte mit teils deutlich klassenhöheren Verpflichtungen für Aufsehen gesorgt und peilt den Aufstieg in die Bezirksliga an.

Auf Seiten der Wattenscheider gab es durchaus das ein oder andere unzufriedenere Gesicht. Trainer Farat Toku hatte es nach dem absolvierten Testspiel eilig und verließ das Gelände schnell. Einen Grund zur Panik sah Neuzugang Manuel Glowacz hingegen nicht, er wollte die Partie nicht überbewerten. "Selbstverständlich muss man gegen so einen Gegner mehr Tore schießen, aber es war schwer, sie standen fast mit allen um den Sechzehner rum. Man darf das nicht überbewerten, das war wie eine bessere Trainingseinheit. Wichtig ist, dass sich keiner verletzt hat", wusste Glowacz das Spiel einzuordnen.

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