Schalkes Offensivspieler Julian Draxler formuliert für die neue Saison nur bescheidene Ziele.

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Draxlers bescheidenes Ziel für die neue Saison

06. Juni 2015, 16:46 Uhr
Foto: firo

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Schalkes Offensivspieler Julian Draxler formuliert für die neue Saison nur bescheidene Ziele.

Der 21-Jährige sagte, sein Ziel für die kommende Spielzeit sei erreicht, "wenn die Fans wieder gerne ins Stadion kommen und dort eine Mannschaft sehen, die mit Herzblut auftritt." Dann sei die Situation auf Schalke wieder positiv zu bewerten. "Unabhängig von Ergebnissen", hielt Draxler in einem sogenannten "Fan-Hangout" im Rahmen des "UEFA Champions Festivals" am Freitagabend in Berlin fest.

Es gehe vielmehr darum, "den Fans wieder etwas zu bieten. Wir müssen uns als Team weiterentwickeln und jetzt keine großen Reden schwingen", sagte das königsblaue Urgestein und dürfte damit den Nerv der S04-Anhänger gut getroffen haben.

Im Rahmen des von Schalke- und Champions-League Hauptsponsor Gazprom durchgeführten Talks sprach Draxler auch über seine persönliche Situation. "Ich habe keine Schmerzen, aber der Fitnesszustand ist nach meiner langen Verletzung nicht optimal. Ich werde in der fußballfreien Zeit daran aber arbeiten. Ich muss definitiv etwas tun", kündigte der Nationalspieler, der eine schwere Oberschenkelverletzung auskurieren musste, an.

Ich bin genau so im Dunkeln wie der Rest der Welt
Julian Draxler zur Trainerfrage

Trainingsstart auf Schalke ist am 28. Juni. Nur: mit wem? Auch Draxler hat keine Ahnung, wie sein neuer Coach heißen wird. "Ich bin genau so im Dunkeln wie der Rest der Welt oder die Medien und warte sehr gespannt auf die Meldung, wer es wird. Man verfolgt natürlich über die Presse, ob sich ein bisschen was tut, aber muss es am Ende eh abwarten", meinte der Weltmeister.

Das alles klingt nicht danach, als werde er sich noch in diesem Sommer aus Gelsenkirchen verabschieden. "Ich bin seit 13 Jahren auf Schalke, das ist eine lange Zeit. Ich weiß, was ich an Schalke habe. Über den Zeitpunkt, ob sich mal etwas ändert oder sonstige Dinge kann ich nichts sagen", wiegelte Draxler, dessen Vertrag bis 2018 läuft, ab. Immerhin gab der gebürtige Gladbecker zu Protokoll, dass er auch dann ein Schalker wäre, wenn er den Sprung in den Profifußball nicht geschafft hätte: "Dann wäre ich auch jedes zweite Wochenende in der Veltins-Arena."

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