Nach einer überraschend schwachen Hinrunde hatte sich A-Ligist RSV Mülheim mit drei Offensivkräften verstärkt. Die Maßnahmen scheinen schnell Früchte zu tragen.

RSV Mülheim

Mit dem Wind zum Klassenerhalt

25. Februar 2014, 17:08 Uhr

Nach einer überraschend schwachen Hinrunde hatte sich A-Ligist RSV Mülheim mit drei Offensivkräften verstärkt. Die Maßnahmen scheinen schnell Früchte zu tragen.

In den zwei Auswärtspartien zum Rückrundenstart traf die Mannschaft von Matthias Hülsmann immerhin fünf Mal ins Schwarze. Der Trainer zeigt sich mit den ersten Auftritten seiner neuen Offensivabteilung sehr zufrieden: "Die drei harmonieren schon sehr gut. Erst recht wenn man bedenkt, dass sie noch nicht lange zusammen spielen. Sie helfen uns absolut weiter, uns fehlte in der Hinrunde einfach die Durchschlagskraft vor dem gegnerischen Tor." Ärgerlich hingegen ist die Verletzung von Sener Uzun, der in der Winterpause vom Bezirksligist Blau-Weiß Oberhausen kam. Hülsmann: "Er hat die Partie gegen TuSpo Saarn unter Schmerzen zu Ende gespielt, aber ihm fehlte in seinem Zustand seine Robustheit, die uns weiterbringt." Der Coach hofft auf eine baldige vollständige Genesung.

Mit dem Wind zum Punktgewinn

Das Spiel gegen den Tabellensechsten aus Saarn endete 1:1. Dabei versuchte Hülsmann, sich die Witterung zunutze zu machen. "Es war verdammt windig. Ich wollte meine Mannschaft in der ersten Halbzeit unbedingt gegen den Wind spielen lassen, damit sich die Saarner in der zweiten Halbzeit mehr verausgaben müssen." Eine Maßnahme, die sich immerhin zum Teil auszahlen sollte. Der gewonnene Punkt bei den tabellarisch deutlich besser dastehenden Saarnern kann im Kampf um den Klassenerhalt noch wichtig werden.

Das Heimdebüt steht bevor

Nach dem spielfreien Wochenende darf der RSV am 9. März zum ersten Mal im Jahre 2014 ein Meisterschaftsspiel an der heimischen Rudolf-Harbig-Straße austragen. Gegen die Zweitvertretung des Duisburger SV 1900 haben die Heißener Hülsmann zufolge ohnehin noch etwas gutzumachen: "Das Hinspiel haben wir unglücklich mit 0:1 abgegeben. Ich sehe aber eine gute Chance für eine erfolgreiche Revanche. Das Selbstvertrauen ist zurückgekehrt und ich werde in den nächsten Tagen etwas lockerer trainieren lassen, damit unsere Angeschlagenen bis zum Spiel wieder fit sind."

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