Nach der Niederlage der Osterfelder beim DSV 1900 geht die Welt nicht unter.

OSTERFELD-MÖLLEN: Offene Rechnung nach 1:5

16. Dezember 2006, 13:12 Uhr

Nach der Niederlage der Osterfelder beim DSV 1900 geht die Welt nicht unter.

Nach der Niederlage der Osterfelder beim DSV 1900 geht die Welt nicht unter. „Warum auch?!“, kontert Günter Schlipper, der Adler-Coach, „Sicherlich ist unsere kleine Serie gerissen, aber das ist alles nicht so schlimm. Wir haben einfach nicht genug dagegen gehalten und die Duisburger waren optisch überlegen. Ob der verlorenen Punkte, zählt am Samstag nur ein Dreier in Möllen.“

Apropos „kleine Serie“, die hat Glückauf auch. Mit zuletzt zwei Siegen in Folge. „Gegen Hiesfeld, meinen alten Klub, hatten wir auch etwas Glück. Der Sieg hat einige schöne Emotionen freigesetzt. Aber wichtiger ist, dass sich die Mannschaft erneut richtig reingekniet hat. Aber am Samstag werden mir erneut einige Leistungsträger fehlen, wie auch schon beim TV Jahn“, berichtet Karl-Heinz Höfer, der Dinslakener Trainer, und schiebt nach: „Ein Spiel noch, das wir auch noch über die Bühne kriegen. Der Kader wird immer dünner und es mangelt an Alternativen.“

Auch deshalb kann Schlipper fast schon die Sieges-Faust ballen: „Unsere Heimserie wird halten, da bin ich mir sicher. Sicherlich werden die Möllener kompakt stehen, aber für uns gilt nur der Sieg.“ Da hat Glückauf aber noch ein Wörtchen mitzureden. „Wir kommen nach den Erfolgen mit einer etwas breiterer Brust nach Osterfeld und wollen uns nicht mit einer Niederlage in die Winterpause verabschieden“, hält Höfer dagegen und fügt augenzwinkernd an: „Außerdem trifft da ja auch der Schüler seinen Lehrmeister. Als Cheftrainer in Oberhausen hat Günter Schlipper noch unter mir gespielt. Da wird sich zeigen, wer sein Handwerk nun besser versteht.“

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